
Vor genau 800 Jahren, am 3. Oktober 1226 starb Franziskus. Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und ist heute einer der beliebtesten Heiligen. Er erfand das Mönchtum neu. Lebten bis dahin Ordensleute vor allem fest in einem Kloster, bevorzugten die Franziskaner die Beweglichkeit. Auch nach Ulm kamen die 'Barfüßer' schon bald nach dem Tod ihres Gründers. Diese Führung an seinem Todestag folgt den Spuren des Franziskus und des Ulmer Klosterlebens.
BILD: Die einstige Ulmer Barfüßerkirche (c) Stadtarchiv Ulm
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Der Tod des Franziskus am 3. Oktober 1226 in Assisi ist auf dem Altar der Kapelle im Schloss Erbach dargestellt. Auch in der benachbarten Pfarr- und Schlosskirche St. Martinus finden sich Darstellungen des berühmten Heiligen. Die Führung geht seinem Leben und Sterben anhand der Erbacher Kunstwerke nach und erschließt die Bedeutung des Franziskus für die Betrachter.
Parkmöglichkeiten am Friedhof Erbach, Schloßberg 16
Bild: An der Schloss- und Pfarrkirche St. Martinus in Erbach feierte die keb Ulm-Alb-Donau ihr 50-jähriges Bestehen. Im Hintergrund ist Schloss Erbach zu sehen. Foto: Oliver Schütz/keb
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Der Sonnengesang des Franz von Assisi ist einer der bekanntesten und ergreifendsten Texte des Christentums. Kurz vor seinem Tod vor genau 800 Jahren vollendete Franziskus dieses Lied. Es entfaltet bis heute eine schöpferische Wirkung. An diesem Abend kommen literarische Sonnenhymnen und musikalische Sonnensongs aus der Menschheitsgeschichte zu Gehör. Außerdem wird die künstlerische Gestaltung des Sonnengesangs durch Marianne Hollenstein beleuchtet. Dazu gibt es Impulse rund um das „Laudato si“ des Franziskus.
Bild: Der Sonnengesang, Kunstpainting von Marianne Hollenstein, Ulm, für die keb (2025)
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![Bild: Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]](https://keb-ulm.de/ic_web_image/icbm_plugin_image/ic_course_img/Img_1639_260803_085604.jpg)
Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]
Frieden für das Heilige Land
Herausforderungen und Perspektiven
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Das Heilige Land ist von Krieg, Angst und verhärteten Fronten geprägt. Abt Nikodemus Schnabel OSB erlebt diese Wirklichkeit aus nächster Nähe. Der in Stuttgart geborene Benediktiner leitet die Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg und das Priorat Tabgha am See Gennesaret.
Er berichtet vom Alltag der Menschen in Israel und Palästina, von der Situation der Christinnen und Christen in Jerusalem, im Westjordanland und in Gaza – und von der Frage, wie Versöhnung und friedliches Zusammenleben dennoch möglich bleiben können.
Referent: Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei, Jerusalem
Moderation: Dr. Oliver Schütz, keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
in der Online-Reihe Frieden im Fokus der keb in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Sonntag, 15.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Als Franziskus vor genau 800 Jahren starb, soll er die Wundmale Jesu an seinem Leib getragen haben. Den Fragen rund um diese und andere Begebenheiten aus dem Leben des berühmten und beliebten Heiligen geht diese Matinee nach.
Im Rahmen der ökumenischen Vormittagsreihe "Matinee & Tee":
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln.
Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr in Ulm. Abwechselnd im Haus der Begegnung am Grünen Hof und im Bischof-Sproll-Haus (keb) in der Olgastraße 137.
Die Veranstaltungen der Reihe finden Sie hier.
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Leben und Person des Franz vor Assisi, der vor 800 Jahren starb, werden lebendig in Texten aus dem Franziskusroman „Bruder Feuer“ von Luise Rinser. Musikalische Impulse vertiefen die Begegnung mit dem eindrucksvollen Heiligen.
Außerdem sind in der Kirche St. Elisabeth Malereien der Künstlerin Marianne Hollenstein zu sehen, die Motive aus dem Sonnengesang des Franziskus darstellen. Sie wurden zum 800. Jubiläum des Sonnengesangs 2025 für die keb Ulm-Alb-Donau angefertigt. Die Kunstwerke sind während der Öffnungszeiten der Kirche zu sehen: Dienstag 9 - 13.30 Uhr, Mittwoch - Freitag 9 - 11.30 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 14.30 bis 16 Uhr.
Bild: Franziskus dichtet den Sonnengesang, Skulptur am Originalort Kloster San Damiano bei Assisi (Foto: Oliver Schütz)
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Bild: Pixabay
Wie kann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Selbstfürsorge und Aufmerksamkeit für andere Menschen gelingen?
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit unseren eigenen Bedürfnissen und Grenzen. Diese zu erkennen und zu respektieren ist Voraussetzung, um langfristig für andere da sein zu können.
Gesunder Egoismus bedeutet, sich wichtig zu nehmen, ohne andere unwichtig zu machen.
Eine Veranstaltung unseres Friedens-Schwerpunkts: Was dem Seelenfrieden dient.
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Selig, die Frieden Stiften - Jahresthema 2026 der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft DRS
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Sonntag, 15.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Paare, die ihre Beziehung auf eine besondere Weise erkunden möchten. In einer kreativen und entspannten Atmosphäre entsteht durch Bilder, Symbole und Worte eine Collage, die ein Zukunftsbild Ihrer Partnerschaft sichtbar macht.
Die ausgewählten Motive sprechen oft Themen, Wünsche, Sehnsüchte und Ressourcen an, die sich nicht immer sofort in Worte fassen lassen.
Im anschließenden Austausch können neue Perspektiven und überraschende Erkenntnisse über die eigene Beziehung entstehen.
Ein Workshop voller Leichtigkeit, Inspiration und wertvoller Impulse für Ihren gemeinsamen Weg.
Eine Veranstaltung unseres Friedens-Schwerpunkts: Was dem Frieden in der Partnerschaft dient.
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Seine Eltern gaben ihm den Namen des Kriegsgotts Mars. Er sollte in der römischen Armee Karriere machen. Doch Martin entdeckte das Christentum für sich. Er suchte Frieden und wurde zu einem der bedeutendsten Heiligen der jungen Religion. Diese Präsentation wirft ein neues Licht auf die Person des Martinus. Sie zeigt auch dessen Wirkung auf Franz von Assisi und Menschen bis heute.
Bild: Martin als Soldat auf dem Kriegerdenkmal des Friedhofs bei der Pfarrkirche St. Martin in Unterkirchberg, Foto: Oliver Schütz
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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