
Bild: Caritas Ulm-Alb-Donau
Trennung und Scheidung sind sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ein tiefer Einschnitt in ihre Lebenssituation. Anhaltende Konflikte und Streit der Eltern stellen eine nicht zu unterschätzende Belastung für die kindliche und jugendliche Entwicklung dar. Heftige Gefühle wie Angst, Trauer, Wut, Schuld oder Scham begleiten diese Zeit der Krise. Wie können Sie als Mutter/ Vater in solch hoch belastenden Situationen gut für Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kinder sorgen? Sich als Elternteil mit diesen Themen auseinanderzusetzen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle mit anderen Betroffenen auszutauschen und durch inhaltliche Impulse neue Perspektiven zu entwickeln, darum geht es in diesem Gruppenangebot.
Weitere Kurse:
22.4. / 29.4. / 6.5. / 13.5. / 20.5.2026
5 x mittwochs von 16.00 - 18:30 Uhr
Ehingen, Kolpinghaus, Hehlestraße 2
Leitung: Silvia Armbruster und Albert Weissinger
18.9. / 25.9. / 2.10. / 9.10. / 16.10.2026
5 x freitags von 09.30 – 12.00 Uhr
Ehingen, Kolpinghaus, Hehlestraße 2
Leitung: Veronika Giebfried und Andreas Mattenschlager
3.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11. / 1.12.2026
5 x dienstags von 16.00 bis 18.30 Uhr
Ulm, Psychologische Familien- und Lebensberatung, Spielmannsgasse 6
Leitung: Claudia Zerahn-Hartung und Johannes Bauer
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Montag, 09.02.2026, 20.00 Uhr
Grundbegriffe der Metaphysik „grundlegend“ betrachtet
Vom vermeintlich toten Hausrat hin zu Hausmitteln der Lebenskunst
Die Metaphysik beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen nach dem Sein: Was geht über die empirisch erfahrbare Realität hinaus? Was ist das Sein als Sein? Was ist Wirklichkeit? Wie hängen Ursache und Wirkung zusammen? Hat der Mensch einen freien Willen? Was ist die Welt als Ganzes?
Montag, 09.03.2026, 20.00 Uhr
Wie das Ende jeder Metaphysik in die Wesensvergessenheit führt
In einer Zeit und Welt schwindenden Sinns und wachsenden Unsinns
Menschen spüren heute – so die These - nicht mehr in das Wesen der Dinge, Sachverhalte und Situationen hinein, haben kaum mehr einen Bezug zum eigenen Wesen (dieser Bezug ist „ver-stellt“). Damit wird die Verwirklichung eines natürlichen Wachsens des eigenen Wesens (als alter Mensch, als Kind, als Frau, als Mann usw.) erschwert bzw. durch Fremdbestimmung und Ideologien verhindert. Grund ist das breit proklamierte Ende einer Metaphysik, die noch ein Wesen kannte. Die Rede vom „Wesen“ wird schlicht als Unsinn abgetan – mit weitreichenden Folgen.
Hinweis: Wegen der Osteroktav gibt es im April keinen PHILOTHEO-Abend.
Samstag, 09.05.2026, 20.00 Uhr
Warum glauben, wenn doch die Wissenschaft Wissen schafft?
Tragweite und Grenzen der Naturwissenschaften
Das Thema formuliert die verbreitete Auffassung, dass allein die Naturwissenschaften uns zuverlässiges Wissen liefern. Sind wir wirklich in einem funktionalen und kausalen Denken gefangen? Wird dadurch ein Gottesglaube mehr und mehr verdrängt und letztlich überflüssig? Zur Klärung solcher Fragen werden die Tragweite und dabei auch die Grenzen der wissenschaftlichen Vorgehensweise dargestellt: Die Naturwissenschaften formulieren zwar den sehr wichtigen Aspekt des Funktionierens der Welt, blenden aber wesentliche andere Sichtweisen aus: die Ich-Perspektive, ethische Fragen, Zwecke, Sinn-, Wert- und Zielperspektiven. Auch das Kausalitätsdenken ist fragwürdig.
Vortrag: Prof. Dr. Peter C. Hägele, Universität Ulm (Fachbereich Physik; Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung)
Dienstag, 09.06.2026, 20.00 Uhr
Glanz und Elend des theoretischen und praktischen Physikalismus
Ein Abend zu Paul Feyerabend
Die Monopolstellung der Naturwissenschaften mit ihren Vorstellungen von Fortschritt, Wahrheit oder Objektivität wurde von Paul Feyerabend kritisiert. Er sieht in dieser einseitigen Ausrichtung der Welterklärung einen Grund für die Schieflage der Welt. Über diesen wissenschaftstheoretischen Physikalismus hinaus geht es im Vortrag auch um jenen praktischen Physikalismus, der sich im alltäglichen Leben als Funktionieren-Müssen und Funktionieren-Wollen, als Kontrollwahn und als toter psychischer Mechanizismus zeigt: der Mensch als Kausalkettenknecht.
Donnerstag, 09.07.2026, 20.00 Uhr
Metaphysik der Monaden, Blasen und Bläschen
Wie Menschen Räume schaffen und wie Räume Menschen
„Der lebt doch in einer Blase!“, hören wir Menschen sagen und Journalisten schreiben. Was als Vorwurf der Kleinkariertheit oder als Ärger über die Nichtübereinstimmung mit der eigenen Meinung adressiert ist, entpuppt sich philosophisch als Leersatz. Denn es ist gar nicht anders möglich, als dass ein Mensch in „seiner“ Vorstellungswelt lebt und ein Stück weit nicht über „seine“ Welt hinauskann (und oft genug auch nicht will). „Ich bin meine Welt“ (Ludwig Wittgenstein). Die Frage ist, wie groß die Blase ist und ob sie andere Blasen „berührt“. Dies wird mit einem Seitenblick auf die Leibnizsche Monadologie entfaltet.
Dienstag, 08.09.2026, 20.00 Uhr
Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht
Subjektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Johannes Eriugena betont die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach: „Ihm gebührt kein Name“. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen: „Der menschliche Geist kennt sich selbst und kennt sich auch nicht. Er kennt sich, sofern er ist, und weiß dagegen nicht, was er ist.“ Auch vom Menschen könne leichter gesagt werden, dass er ist, als was er ist. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
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ULM-MITTE
Frauen-Treff St. Georg
Dienstags 9.00 – 11.00 Uhr
Ulm, Gemeindehaus St. Georg, Beethovenstr. 1
Dienstag, 13.1.2026, 9- 11 Uhr
Lassen Sie uns über Einsamkeit reden mit Benjamin Henn, Telefonseelsorge
Dienstag, 3.2.2026, 9 -11 Uhr
Schluß mit kalten Füßen mit Birgit Krause
Dienstag, 3.3.2026, 9- 11 Uhr
Entdeckungen in Argentinien mit Dr. Oliver Schütz
ULM-SÖFLINGEN
Frauenseminar Söflingen
Mittwochs, 9.00 - 11.00 Uhr
Ulm-Söflingen, Pfarrheim, Harthauser Str. 36
Mittwoch, 14.1.2026, 9 - 11 Uhr
Geheimnisvolle Rauhnächte mit Dr. Oliver Schütz
Mittwoch, 11.2.2026, 9 - 11 Uhr
Für mich soll´s rote Rosen regnen mit Anne Pröbstle
Mittwoch, 11.03.2026 9 - 11 Uhr
Was mit Demenz noch alles geht mit Ruth Wetzel, Altentherapeutin
ULM-ESELSBERG
Frauenseminar Treff 2000 St. Maria Suso
Dienstags, 9.00 – 11.00 Uhr
Ulm-Eselsberg, Suso-Gemeindehaus, Mähringer Weg 51
Dienstag, 13.1.2026, 9 - 11 Uhr
Medizin zwischen den Welten mit Dr. Matthias Helm, bis 2021 Direktor der Abteilung Anästhesie- und Intensivmedizin am BWK Ulm
Dienstag, 10.2.2026, 9 - 11 Uhr
Leben ohne Wohnung mit Frau Maier, Team Übernachtungsheim
Dienstag, 24.3.2026, 9 - 11 Uhr
Meine Arbeit im Bundestag mit Hilde Mattheis, ehem. Bundestagsabgeordnete
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Bild: AdobeStock
Der Kurs unterstützt Eltern mit Kindern im Alter von 10 bis 18 Jahren in der Zeit des Umbruchs und zeigt Wege, wie sie Jugendliche in ihrem Selbstwertgefühl stärken, Grenzen respektvoll setzen und Kooperationen entwickeln können. In einer gelassenen Haltung, die darauf vertraut, dass Jugendliche wie Eltern bereichert aus der Phase der Pubertät herausgehen, werden deren anstrengenden wie schönen Seiten der Pubertätsphase in den Blick genommen.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
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Vorschau 14 Tücher (c) keb/Marianne Hollenstein
Die neue Installation von Marianne Hollenstein in der Ulmer Wengenkirche knüpft an die Tradition der Hungertücher an, die in der Fastenzeit in Kirchen aufgehängt werden. Die Zahl 14 verweist auf die Stationen des Kreuzwegs, die traditionell zur Ausstattung einer Kirche und zur Feier der Karwoche gehören. Die modernen Kunstwerke regen zu einer Auseinandersetzung mit Fastenzeit und Passion an.
Begleitveranstaltungen zur Installation in der Wengenkirche:
Kunst, Live-Painting: Marianne Hollenstein
Impulse: Dr. Oliver Schütz
Musik, Geige: Rita Nakad, Orgel: Dr. Andreas Weil
Tanz: Gaëtan Chailly
Führungen „14 Tücher“ mit Dr. Oliver Schütz in der Fastenzeit:
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7 Wochen …
Paare und Familien mit Kindern im Grundschulalter erhalten hier jedes Jahr in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern einen bunten Mix aus Impulsen für ihr Zusammenleben.
Die Idee:
Wöchentliche Briefe geben euch Anregungen für eure Partnerschaft und das Familienleben, bieten euch Anlässe für Gespräche, ermutigen zu einem Perspektivwechsel und laden zu einem spirituellen Impuls ein.
Das Konzept:
7 Wochen lang bekommt ihr als Teilnehmende kostenlos jede Woche einen Brief – per Post, per eMail oder per Link aufs Smartphone, wie ihr am liebsten mögt.
Unter dem Motto „7 Wochen WERTvoll“ beleuchten wir bei der diesjährigen Fastenzeitaktion im deutschsprachigen Raum unser Familien- und Paarleben.
Dazu erhaltet ihr ab Mitte Februar 2026 für jede Woche einen Brief mit Anregungen, Ideen und spirituellen Impulsen für euer Miteinander:
Ab Aschermittwoch begleiten wir euch sieben Wochen lang bis Ostern mit liebevollen Impulsen, Ideen und kleinen Aktionen, die euch als Paar oder Familie stärken, inspirieren und neue Blickwinkel eröffnen.
Was ist euch in dieser Fastenzeit wirklich WERTvoll?
Seid ihr dabei? Lust mitzumachen?
Seid dabei und schenkt euch ein Mehr an Miteinander. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
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Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren erhalten eine praktische, ganzheitlich orientierte Erziehungshilfe.
Kinder sollen heute eigenständig, verantwortungsvoll, kooperativ und lebensfroh groß werden. Eltern suchen deshalb nach Wegen, mit ihren Kindern partnerschaftlich umzugehen, dabei aber auch die notwendigen Grenzen zu setzen. Es ist ein Balanceakt, der nicht immer leicht fällt. Hier setzt der Elternkurs „Kess-erziehen“ an.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
Der Kurs ist förderfähig im Rahmen des STÄRKE-Programms und daher für Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Familien mit Zwillingen, … aus Baden-Württemberg auf Anfrage kostenlos. Bei diesem Kurs können Gutscheine für Elternbildung der Stadt Ulm eingelöst werden.
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Konflikte lösen, Nähe stärken, Missverständnisse vermeiden
Glückliche Paare haben ein Geheimnis: Sie können „gut“ miteinander reden.
Das klingt einfach. Doch bei heiklen Themen oder unter Stress kochen die Emotionen schnell hoch, ein Wort gibt das andere, und schon hängt der Haussegen schief.
Die 5 wichtigsten Lerninhalte des Trainings:
Eine „gute“ Paarkommunikation kann man lernen.
Dazu lernen Paare in den Gesprächstrainings Fertigkeiten als Sprecher*in und Zuhörer*in.
An den zwei bzw. vier Tagen werden diese Fertigkeiten eingeübt. So lernen Paare, konstruktiv mtienader zu reden, sich gegenseitig zuzuhören und Probleme besser zu lösen.
Das Setting: maximal 4 Paare und 2 Trainer:innen.
Anmeldung bis zum 10.02.2026 an ehe-familie@bo.drs.de
Veranstalter: Fachbereich Ehe und Familie, Diözese Rottenburg-Stuttgart, www.paar-ehe.de
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Wer spricht schon gerne über Krankheiten und das Sterben? Vorsorge betrifft jeden, ganz gleich in welchem Alter. Daher gilt es, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Denn im Leben kann es jederzeit Situationen geben, mit denen wir nicht rechnen. Wenn wir dann auf fremde Hilfe angewiesen sind, sollten wir vorgesorgt haben.
Mit einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungsverfügung und einer Patientenverfügung können Sie dafür sorgen, dass Ihre ganz persönlichen Vorstellungen umgesetzt werden. Eine gesetzliche Vollmacht und eine Entscheidungsbefugnis in medizinischen Fragen für Dritte gibt es nicht, auch nicht für den Ehe- oder Lebenspartner.
Im Rahmen der Initiative LebensFaden der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Caritas Ulm-Alb-Donau erhalten Sie von geschulten Ehrenamtlichen Informationen zur Patientenvorsorge. Sie können Fragen stellen und sich austauschen. Das Gespräch ist vertraulich, kostenfrei und orientiert sich an der Handreichung „Christliche Patientenvorsorge“ der Kirchen. Es können auch eigene Materialien mitgebracht werden.
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Unterwegs in Argentinien treffen wir komische Vögel und seltsame Heilige. Von der großartigen Natur Patagoniens über das schöne Buenos Aires bis zum harten Leben im nördlichen Santiago del Estero geht diese Bilderreise.
Bild: Der Berg Fitz Roy im argentinischen Patagonien (Foto: Oliver Schütz)
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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