
Das Ziel
Kinder, die besonderes Bedürfnisse haben, fordern Sie als Mutter und Vater auf ganz eigene Weise.
Kess-erziehen: Kinder mit Handicap lädt Sie ein, auf Ihre Stärken und die des Kindes zu schauen und unterstützt Sie, in einer freundlich-festen Haltung Erziehung in den Blick zu nehmen.
Dieser Kurs spricht Eltern mit Blick auf die besonderen Herausforderungen in ihrer Erziehungsverantwortung an. Sie stärken sich, das Kind erzieherisch gut zu begleiten.
Der Familienalltag, das Erziehungsgeschehen und die Beziehungsqualität stehen im Vordergrund, nicht das Handicap oder Therapieoptionen.
Der Weg
Kess-erziehen: Kinder mit Handicap ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 11 Jahren.
In sechs Einheiten werden folgende Inhalte vertieft:
Kess-erziehen setzt an konkreten Erziehungssituationen an. Es werden Handlungsmöglichkeiten vermittelt, die Eltern ausprobieren und fortentwickeln können. Impulse, Reflexionen und Übungen im Rahmen des Kurses, sowie konkrete Anregungen für zu Hause ermöglichen die Umsetzung der Inhalte.
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Palmsonntag, 29. März 2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle, Neue Str. 102, Ulm
Klagewellen auf Mandoline
Johann Sebastian Bachs traurigste Weisen
Wolfgang Steffel kombiniert aus Bachscher Musik eine instrumentale Passion, die das Dunkel des Leidens Jesu, seine Anfechtung und Aussetzung, wie einen Rubinstein tief rot leuchten lässt. Viele Edelsteine stehen nach geistlicher Deutung in Bezug zur Passion. Der sanfte Glanz auf Rubin, Heliotrop oder Karfunkelstein (alle dunklen Steine symbolisieren das Leiden) deutet auf Ostern voraus – so auch in der Musik, in der schon Osterlicht schimmert. So darf die „Schwarze Perle“ aus den Goldberg-Variationen (das Adagio Nr. 25) ebenso wenig fehlen, wie eine Bearbeitung der Arie „Erbarme dich“ aus der Matthäuspassion.
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Karfreitag, 03.04.2026, 19.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Der schmerzhafte Rosenkranz aus Bibers Sonaten auf Mandoline
„Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat“
Ignaz Heinrich Franz Biber (1644-1704) hat den Rosenkranzgesätzen in seinen Mysterien-Sonaten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die für Geige komponierten Episoden entfalten auf der Mandoline eine meditative Sanftheit. In Impulsen wird das berühmte Anima Christi-Gebet mitgeführt und ausgelegt: „Seele Christi, heilige mich, Leib Christi, rette mich, Leiden Christi, stärke mich.“ Dazu kommen die traurigsten Weisen von John Dowland. Denn: Semper Dowland, semper dolens – Immer Dowland, immer traurig!
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Freitag, 11.09.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Gestrichen und gezupft: Violine und Mandoline im Dialog
Mit einer kleinen Philosophie nach Martin Buber
Die unterschiedliche Klangerzeugung – die Geige mit dem Bogen gestrichen, die Geige des Arbeiters, die Mandoline, mit Plektrum gezupft – stehen für zwei Seiten der menschlichen Identität. Wir leben im Zwischen von punktuellen Ereignis-Momenten und beharrlicher durchgehender Konstanz. Dies alles als Mit- und Ineinander, denn auch die Geige wird im Pizzicato gezupft und die Mandoline lässt im Tremolo Töne lang liegen. Elemente einer Philosophie nach Martin Buber vertiefen das musikalische Erleben: „Geist ist nicht im Ich, sondern zwischen Ich und Du. Er ist nicht wie das Blut, das in dir kreist, sondern wie die Luft, in der du atmest.“
Violine: Uli Hahnel
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Sonntag, 20.09.2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
zartbesaitet - Renaissance- und Barockmusik auf Zupfinstrumenten
Mit Hinweisen zur Geschichte der Laute und zur Theologie der Engel
Auf Mandoline, Renaissancelaute, Barockgitarre und Barocklaute erklingt Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Solistisch und in Duetten widmet sich das Ensemble manus musica den Inventionen und Goldberg-Variationen Bachs, dem Lautenwerk von Silvius Leopold Weiss sowie John Dowlands. Ignaz Biber bringt in seinen Rosenkranzsonaten die Schutzengel und die österlichen Engel am Grab motivisch ausdrucksstark zum Schwingen. Impulse nehmen Bezug auf die Spiritualität der Himmelsboten und die Entwicklung der verwendeten Instrumente.
Ensemble „manus musica“:
Ulrich Brauchle (Lauten, Gitarren, Mandoline)
Dr. Wolfgang Steffel (Mandoline und Impulse)
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Fortbildungen für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit mit Anregungen für die Arbeit, Begegnung und Austausch.
Vorankündigung: Ökumenische Bildungstage für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit
Kloster Untermarchtal, 10. – 12. Juli 2026
Bild: keb/KI
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Schon mal von der heiligen Wiborada gehört? Als erste Frau überhaupt wurde sie im Jahr 1047 vom Papst heiliggesprochen. Wiborada ist die Schutzpatronin der Bücher und Bibliotheken. Sie war Schwäbin und eine Klausnerin in St. Gallen, wo bald nach ihrem Tod eine Lebensbeschreibung entstand. Kurz nach ihr lebte Kaiserin Adelheid, die 1097 ebenfalls heiliggesprochen wurde. Adelheid und ihre orientalische Schwiegertochter Theophanu regierten zusammen als erste römisch-deutsche Herrscherinnen. Lernen Sie mit uns diese faszinierenden Persönlichkeiten des Frühmittelalters, ihre Glaubens- und Lebenswelt kennen.
In der Reihe „Starke Frauen des Christentums“
Bild: keb/KI
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Bild: Martina Liebendörfer
In fast allen Familien gibt es Bräuche und kleine Rituale, die durch den Alltag und den Jahreskreis führen. Kinder lieben diese Bräuche nicht nur, sie brauchen sie auch, um sich in der Welt wohl zu fühlen und sich in ihr zurechtzufinden.
Denn Rituale strukturieren den Tag und das Jahr, sie vermitteln Werte, stiften Gemeinschaft, sie geben Sicherheit und haben oft etwas Tröstliches und Beschützendes. Rituale tun Kindern, aber auch Erwachsenen einfach gut. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und für ganz unterschiedliche Anlässe.
Rituale mit religiösem Hintergrund stellen einen wunderbaren Weg dar, um eine bewusste Verbindung zu Gott zu schaffen.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung über verschiedene Arten, Bedeutungen sowie Grenzen von Ritualen, werden unterschiedlichste konkrete Beispiele für Rituale im Familienalltag vorgestellt.
Sie erleben Rituale, die eine religiöse Dimension aufzeigen, aber auch andere, die im Alltag von Kleinkindern eine Rolle spielen.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Eindrücke aus San Francisco (KI)
Wenige Tage vor der Unabhängigkeitserklärung der USA wurde auf der anderen Seite des nordamerikanischen Kontinents San Francisco gegründet. Unserer Referentin wurde vor den Toren San Franciscos geboren und führt uns durch die Geschichte der Heimatstadt ihrer Familie, die nicht erst mit der Grundsteinlegung von Mission Dolores 1776 beginnt. Virtuell besuchen wir prägende Orte dieser faszinierenden Stadt, die nach dem heiligen Franz von Assisi benannt und für ihre kulturelle Vielfalt bekannt ist.
Teilweise auf Englisch mit deutscher Übersetzung
This program in English:
Happy Birthday, San Francisco!
250 years of the City at the Golden Gate
Tuesday, April 21, 2026, 7 p.m. (CET)
Online (Zoom)
Just days before the US Declaration of Independence, San Francisco was founded on the other side of the North American continent. Born within miles of San Francisco, a Bay Arean guides us through her family's hometown. Its history began long before the cornerstone was laid at Mission Dolores in 1776. We virtually visit defining locations of this fascinating city, named after Saint Francis of Assisi and known for its cultural diversity.
In English with German translation
free of charge
Registration for online access at the keb Ulm-Alb-Donau
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Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.
Dienstag, 21.04.2026, 19.30 Uhr
Selbstbewusste Fügsamkeit
Sich entschieden einem Größeren zur Verfügung stellen
Das Bild des Paulus vom Leib und den vielen Gliedern lädt ein, das eigene Eingebundensein zu bedenken: eingebunden in eine Gemeinschaft, eingebunden in den Leib Christi, eingebunden in ein größeres Ganzes. Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machte könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden. Fügsamkeit ist ein solches Sich-Zur-Verfügung-Stellen. Es braucht dafür eine bewusste Entscheidung.
Weitere Termine:
Dienstag, 19.05.2026, 19.30 Uhr
Ereignisoffenheit
Sich immer wieder neu überraschen lassen
Christi Menschwerdung ist „Ereignis“, etwas was unsere Vorstellung übersteigt. Es tritt uns etwas vor Augen, was unglaublich ist: Er-Äugnis. Wie können wir für Ereignisse offen bleiben? Etwa in der Hoffnung: Wir können nicht auf etwas hoffen, das wir „sehen“, sondern wir hoffen ganz offen auf bisher Ungesehenes.
Dienstag, 16.06.2026, 19.30 Uhr
Enthaltungsbereitschaft
Sich zurücknehmen, um sich wirklich einzubringen
Sich enthalten beginnt damit, sich zurück- und herauszuhalten, etwa in einem Streit. Statt diesen mit unbedachten Worten zu befeuern, ist oftmals schweigen besser. So heißt es in einem Lied: „Wenn einer zu schweigen beginnt, wo zu viele Worte sind, da fängt der Friede an.“ Ent-Haltung ist Einsicht, nichts aus eigener Kraft, Macht und Strategie zu können, sondern alles vom anderen, vom ganz Anderen, von Gott und seinem Heiligen Geist her zu erwarten. Wir können uns vorbereiten, um für den entschiedenen Augenblick bereit zu sein.
Dienstag, 21.07.2026, 19.30 Uhr
Gelassene Gespanntheit
Sich dem Vielerlei um des Einen willen entziehen
Wer seinen Blick nach innen wendet, kehrt sich nicht von der Wirklichkeit ab, sondern entwickelt eine besondere Gespanntheit im Wirklichkeitsbezug. Dies umfasst Wachheit und Aufmerksamkeit, eine Hellhörigkeit auf das kleinste Geräusch hin, eine dauernde, gerne auch entspannte Gespanntheit und Überraschungsfähigkeit. Von Innen kommt eine Hinordnung und Ausrichtung auf das Wesentliche. Wer sich im Vielerlei verliert, sollte sich nach Ignatius mit diesen seinen „ungeordneten Anhänglichkeiten“ auseinandersetzen.
Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung
Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.
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Den Haushalt managen, am Arbeitsplatz leistungsfähig sein, Zeit für Partnerschaft und Hobby finden, den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen und den Kindern das Beste ermöglichen.
Und in der Organisation des Alltags jeden Schritt, jede Kleinigkeit im Kopf halten.
Liegt in Ihrer Familie die mentale Denkarbeit, um den Familienalltag am Laufen zu halten, hauptsächlich bei Ihnen?
Wie gehen Sie mit Mental Load - dem "Zuviel im Kopf" - um?
An diesem Abend geht es um konkrete Strategien, um Praxisbeispiele, um Aufgabenteilung und Delegieren. Sie erhalten wertvolle Impulse, wie Sie die eigenen Bedürfnisse im Fokus halten und Selbstfürsorge im Alltag integrieren können, ohne dabei Familie und Umfeld aus dem Blick zu verlieren.
Veranstalter und Anmeldung (bis 17.4.26): bei der keb Bodenseekreis
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
Elterngeld und Elternzeit – Was muss ich beachten?
Referentin: Michaela Lehner, Geschäftsführerin Butzele Beratung
Donnerstag, 30.4.26, 18.00 - 20.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung: bei der keb Böblingen
Von Kinderwagen bis Hochstuhl. Rund um die Babyausstattung
Referentin: Berit Benkert-Utz, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Kinder, Heilpraktikerin, zertif. Trageberaterin
Mittwoch, 6.5.26, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung: bei der keb Tuttlingen
Familien brauchen Demokratie – Demokratie braucht Familien
Referent: Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbundes der Katholiken, Beiratsvorsitzender der keb Neu-Ulm
Donnerstag, 18.6.26, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung: bei der keb-Ulm
Kinderängste – Zwischen Realität und Einbildung
Referentin: Alexandra Ben, Systemischer MasterCoach u. Trainerin
Dienstag, 14.7.26, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Rottweil
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Kleinkinder lernen oft ganz zufällig, Spuren zu hinterlassen: Im Brei, im Badeschaum, auf einem Blatt Papier … Toll, was da alles entsteht. Es macht Spaß, unterschiedliche Materialien kennenzulernen und zu erleben, was man damit alles machen kann.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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