Unser Veranstaltungsprogramm

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24.03.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
entfällt: „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

entfällt: „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Ein philosophischer Roman über die Klugheit im Glauben

Termin: Dienstag, 24. und 31. März 2020, je 19 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Diese Veranstaltung entfällt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie!

Dienstag, 24. März 2020, 19 Uhr: Religion braucht das Gewissen der Philosophie
Dienstag, 31. März 2020, 19 Uhr: Philosophie braucht die Substanz der Religion

Umbertos Ecos bekannteste Schrift ist nicht nur ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman, sondern auch ein philosophisches Werk über die Bedeutung der Zeichen, eine Verhältnisbestimmung von Glaube und Vernunft, eine Entführung in eine gigantische Bibliothek voller Wissen und Geheimnissen sowie eine Einladung zur Detektivarbeit in einer überbordenden Flut von göttlichen Spuren im Leben. An zwei Abenden, die zusammen oder einzeln besucht werden können, werden Interessierte in die Denkwelt Ecos entführt und sein Ansatz für den je persönlichen Glaubensweg fruchtbar gemacht.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1287&P_No=1#anker1287

28.03.2020 | Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
entfällt: Dekanatsbibeltag in St. Georg

entfällt: Dekanatsbibeltag in St. Georg

Bibel mit Herz und Verstand

Termin: Samstag, 28. März 2020, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
Referent/in: Leitung: Beate Traum-Peters, Pastoralreferentin und Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: 20 € incl. Mittagessen und Kaffee
Veranstalter: Katholische Kirchengemeinde St. Georg Ulm mit Dekanat Ehingen-Ulm

Diese Veranstaltung entfällt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie!

"Sie werden lachen, die Bibel", antwortete Bert Brecht auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch. Geschichtsepos, zarte Poesie, Kriminalfälle, Tipps für die tugendsame Hausfrau, Liebeslyrik, Gesetzestexte, Anweisungen für ein Leben in Fülle mit der Aussicht auf Ewigkeit - all das bietet das Buch der Bücher in seiner bunten Vielfalt. Am achten Bibeltag dieser Art können Interessierte in verschiedenen Workshops in diese Vielfalt eintauchen.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1288&P_No=1#anker1288

29.03.2020 | Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
entfällt: Die verlorene Mystik

entfällt: Die verlorene Mystik

Gebet als Seele des Lebens

Termin: Sonntag, 29. März 2020, 15 – 17 Uhr,
Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Referent/in: Vortrag: Prof. Dr. Elmar Salmann
Moderation: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Diese Veranstaltung entfällt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie!

Der Benediktinerpater Elmar Salmann entfaltet in seinen Schriften das Beten im Verhältnis zum Denken, die Andacht in ihrem Bezug zum Handeln sowie als Sprechen im Raum des dreifaltigen Gottes – ein Motiv, das auch im Dekanatsprogramm leitend ist. Elmar Salmann schreibt: „Ein solcher Gott erhört das Gebet. Weil er ihm schon immer entspricht und Raum gewährt. Und der Vorgang des Betens spiegelt den dreifaltigen Gott, antwortet ihm, gibt ihm Raum und weiß sich darin von ihm getragen, eingehüllt, geborgen, ich ihn hinein ausgesetzt.“ In der Mystik erscheine Gott nicht als Objekt des Glaubens, sondern vielmehr als Möglichkeit, Urgrund, anonyme Präsenz, die dann auf einmal Prägnanz gewinnt: „Mystik ist, sich spontan mit den anderen Menschen und, in der Religion, als mit Gott verbunden verstehen und erfahren können.“
Ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen (Spende erbeten), 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen (10 Euro). Anmeldung zu Kaffee und/oder Abendessen bis 26.3. bei der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1289&P_No=1#anker1289

04.04.2020 | Ort: Ulm, Museum Ulm, Marktplatz 9
entfällt: Judas – Verräter oder Held?

entfällt: Judas – Verräter oder Held?

Führung im Museum Ulm

Termin: Samstag, 4. April 2020, 14.30 - 16 Uhr
Ort: Ulm, Museum Ulm, Marktplatz 9
Referent/in: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm
Kosten: 8 € (Eintritt und Führung)
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Diese Veranstaltung entfällt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie! Wir hoffen, sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Judas Iskariot ist eine zentrale Figur der Passion Jesu. Ohne ihn keine Kreuzigung. War er ein Held, der die christliche Erlösung erst möglich machte? Oder einer der schlimmsten Verräter überhaupt? Das schillernde Bild des Judas wird mit Hilfe von Darstellungen im Museum lebendig. Dabei werden auch die Auswirkungen der Judasfigur auf das Verhältnis von Juden und Christen betrachtet. Eine Einstimmung auf die Karwoche.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1278&P_No=1#anker1278

08.04.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
entfällt: Lässt Gott Leid zu? Lässt er Jesus leiden?

entfällt: Lässt Gott Leid zu? Lässt er Jesus leiden?

Plädoyer für die Begrenzung der ausufernden Theodizeefrage

Termin: Mittwoch, 8. April 2020, 19 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Diese Veranstaltung entfällt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie!

Wie kann es sein, dass eine Religion, die den Gekreuzigten, den leidenden Gottesknecht, verehrt, ständig fragt, warum Gott das Leiden zulässt? Meister Eckhart sagt schlicht: „Ist mein Leid in Gott und leidet Gott mit, wie kann mir Leid leid sein, wenn Leiden sein Leid verliert und mein Leiden in Gott ist und Gott selbst ist.“ Selbst Karl Jaspers, der über die Menschwerdung Gottes sagt: „All das glaube ich nicht“, legt als Kern des Christlichen frei: „Der geglaubte Gottmensch war auf Erden wirklich im Scheitern. Das Scheitern des Menschen am Kreuze ist die Gestalt seiner Offenbarung“ – und nicht Schönheit und Glanz. Der slowenische Denker Slavoj Zizek entfaltet „das Reale des Christentums“ im gleichnamigen Buch ähnlich: „Wir sind nur dann eins mit Gott, wenn dieser nicht mehr eins ist mit sich selbst, sondern sich selbst aufgibt, den radikalen Abstand ‚verinnerlicht’, der uns von Ihm trennt. Unsere radikale Erfahrung der Trennung von Gott ist genau jenes Merkmal, das uns auch mit Ihm vereint. Es ist anmaßend zu glauben, ich könnte mich mit der göttlichen Glückseligkeit identifizieren – nur dann, wenn ich den unendlichen Schmerz der Trennung von Gott erlebe, teile ich eine Erfahrung mit Gott selbst (Christus am Kreuz).“

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1291&P_No=1#anker1291

24.04.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Maria 1.0

Maria 1.0

Gründungsfrauen des Christentums

Termin: Freitags, 24. April und 15. Mai 2020, jeweils 16.30 - 18 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Frauen haben das Christentum entscheidend geprägt. Eine Reihe von Veranstaltungen geht der Rolle von Frauen in Bibel und Kirchengeschichte nach. Ausgehend von theologischen Informationen wird die Frage zur Diskussion gestellt, was sich daraus für die Bedeutung von Frauen in Religion und Kirche heute ergibt.

Maria 1.0 – die biblische Maria aus Nazareth
Freitag, 24. April 2020, 16.30 - 18 Uhr

Ohne Maria kein Christentum. Wer war diese Gründungsmutter der späteren Weltreligion? Ein Überblick über das, was wir von ihr wissen und was später aus ihr gemacht wurde: von der Prophetin Mirjam über die Mutter Jesu zur Himmelskönigin und Immaculata. Mit einem Seitenblick auf Maryam im Koran.

Maria 1.1 – Maria Magdalena – Apostelin der Apostel
Freitag, 15. Mai 2020, 16.30 - 18 Uhr

Wahrscheinlich wäre ohne Maria von Magdala die Sache Jesu im Sande verlaufen. Magdalena ist die Kronzeugin der Auferstehung und trägt den Titel „Apostelin der Apostel“. Wie und warum wurde aber schon bald aus ihr eine Sünderin und Büßerin gemacht?

Die Termine können auch einzeln besucht werden.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1309&P_No=1#anker1309

27.04.2020 | Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?

Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?

Religiöse Bildungsarbeit in der vh ulm

Termin: Montag, 27. April 2020, 20 Uhr
Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Referent/in: Dekan Ulrich Kloos, Ulm
Kosten: 6 €
Veranstalter: vh ulm mit der Katholischen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm

Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?
Montag, 27. April 2020, 20 Uhr
Der katholische Dekan Ulrich Kloos aus Ulm hat in seinem Leben schon manches erlebt, wie den Gottesdienst mit Hunderten von weinenden Menschen vor zehn Jahren nach dem Amoklauf von Winnenden, der sich für ihn wie eine Vertreibung aus dem Paradies anfühlte. Das Paradies ist im alttestamentarischen Verständnis und im Mittelalter oft ein Garten gewesen. Aber es gibt auch die Vorstellung einer Stadt, die für den göttlichen Himmel steht. Wie passen diese unterschiedlichen Vorstellungen zusammen? Sind sie miteinander vereinbar oder lösen sie sich ab? Welches Bild haben wir heute in Zeiten von weltweiter Landflucht und urbanem Leben vom Himmel? Erscheint uns die Natur als göttlicher, friedlicher Ort, als Garten mit Pflanzen und Tieren - oder suchen wir das Heil im Getriebe der Großstadt? Dekan Kloos spannt den Bogen und freut sich auf das Gespräch.
Dekan Ulrich Kloos, Ulm

weiterer Termin:

Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern
Wie sich Kirche und Tourismus in der Großstadt begegnen
Montag, 25. Mai 2020, 20 Uhr
Stephan Kreutz ist seit sechs Jahren Pastor in Bremen, in der Stadtkirche »Unser Lieben Frauen« mitten im Herzen der Stadt neben den berühmten Stadtmusikanten. Hier gilt es, die Pforten der Kirche auch für kirchenferne Menschen und skeptische Christen zu öffnen. Wie das geht? Mutig, ein bisschen verrückt und mit künstlerischen Ansätzen, die die wunderbare »Location« ins rechte Licht rücken. Aber was hat ein Pendel im Chorraum der Kirche, das in Sand schreibt, mit Citypastoral zu tun? Oder warum hing im Reformationsjahr an 14 Meter langen Seilen eine Schaukel, auf der Christen und Nichtchristen mitten in der Kirche wie Kinder auf einem Spielplatz für einen Augenblick schwerelos wurden? Darf man das? Ist das spirituell? Stephan Kreutz zeigt Bilder und möchte in eine Diskussion darüber kommen, wie wir im Norden und Süden Deutschlands unsere Kirchen öffnen können.
Pastor Stephan Kreutz, Bremen

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1344&P_No=1#anker1344

28.04.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Ignatianische Impulse

Ignatianische Impulse

Die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola und anderer Exerzitien aus zwei Jahrtausenden

Termin: Dienstag, 28. April 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Letzter Dienstag des Monats, 19.30 - 21 Uhr
Ohne Anmeldung

Die Spiritualität des Ignatius von Loyola (1491-1556), des Gründers der Jesuiten, hat ihre durch die Jahrhunderte große Popularität durch Papst Franziskus als erstem Jesuiten auf dem Stuhl Petri noch einmal steigern können. Im Jubiläum zur 10. Saison der „Ignatianischen Impulse“ werden im Geiste des Ignatius verschiedene „geistliche Übungsbücher“ vorgestellt. Ignatius steht selbst in einer langen Tradition der Seelenleitung. Und auch nach ihm wurden prägende „Exerzitien“ verfasst.

Dienstag, 28. April 2020, 19.30 Uhr
Den Sinn der Gleichgültigkeit verstehen: Senecas Dialog „Vom Glückseligen Leben“

Seneca (4 v. Chr.- 65 n. Chr.) nennt zu Beginn seiner Schrift drei Schritte: sich erstens das Ziel vor Augen zu stellen, zweitens nach Wegen dorthin Ausschau zu halten und drittens auf dem Weg den täglichen Fortschritt zum Ziel zu betrachten. Nicht nur dies ähnelt dem Denken des Ignatius, sondern auch die „Indifferenz“, d.h. dass ein zielgerichteter Mensch nicht an Äußerlichkeiten und vermeintlichen Gütern oder vermeintlichen Übeln hängen bleibt, sind beide wesensverwandt.

Dienstag, 26. Mai 2020, 19.30 Uhr
Den Glauben innerlich verspüren: Augustinus’ Schrift „Über die Dreifaltigkeit“

Das aus 15 Büchern bestehende Werk des Augustinus (354-430) gilt als Klassiker und Meisterwerk der Trinitätslehre. Es empfiehlt sich aber – trotz seines theologisch tiefen und unausschöpflichen Gehalts – auch als geistliches Übungsbuch. Es weist den Weg zu Gott als Abkehr vom Außen ins Innen. Die Seele des Menschen ist Stätte vielfacher Dreierstrukturen, die Augustinus als Abbild des Dreifaltigen deutet und dabei eine feine und tiefsinnige Psychologie entwickelt: Geist, Kenntnis, Liebe; Erinnerung, Einsicht, Wille; Leben, Geist, Wesen; Liebender, Geliebter, Liebe.

Dienstag, 30. Juni 2020, 19.30 Uhr
Jesus als Gefährten erwählen: Thomas von Kempens Betrachtung „Nachfolge Christi“

Thomas von Kempen (1379-1471) verfasste ein Buch, das nach der Bibel als meist gedrucktes christliches Erbauungsbuch gilt. Es ist das berühmteste Zeugnis der devotio moderna, einer Ende des 14. Jahrhunderts in den Niederlanden entstandenen Frömmigkeitsbewegung, deren Anhänger ohne Bindung an Gelübde und Regeln mitten in der Welt unter Beachtung der Armut gemeinsam lebten. Nicht zufällig war die „Nachfolge Christi“ eines der Lieblingsbücher des Ignatius. Das Erbe der Bewegung lebt wesentlich in den geistlichen Übungen des Ignatius fort.

Dienstag, 28. Juli 2020, 19.30 Uhr
Taugliche Haltungen einüben: Friedrich von Spees „Güldenes Tugendbuch“

Der Jesuit Spee (1591-1635) ist vor allem durch seine kritischen Einwendungen gegen Folter und Hexenwahn sowie seine Kirchenlieder bekannt, zu denen etwa „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Zu Betlehem geboren“ gehören. In seinem Tugend-Buch mit täglichen Übungen zu Glaube, Hoffnung und Liebe findet sich auch ein „Schönes Register verschiedener guter Werke“. Mit einem Stift markiert man zunächst blind einen Punkt auf einer Zahlentafel und schaut in einem Register nach, welches Werk einem unter dieser Nummer zufällt, etwa: „Habe ich wohl je einen armen Kranken um Gottes willen besucht?“

Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr
Sich von Gott helfen lassen: Martin Heideggers Philosophische Betrachtungen „Vom Ereignis“

Martin Heidegger (1889-1976), Sohn eines Mesners aus Meßkirch und kurze Zeit sogar im Noviziat der Jesuiten, hat sich im Laufe seines Denkweges vom christlichen Glauben abgewendet und sich ganz dem Seinsdenken hingegeben. Trotzdem kann man manche seiner Bücher als geistliche Übungen lesen, zuvörderst die „Beiträge zur Philosophie“.

Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Den Alltag mit Hingabe gestalten: Papst Franziskus’ apostolisches Schreiben „Über den Ruf zur Heiligkeit“

Papst Franziskus (*1936) schreibt: „Es gefällt mir, die Heiligkeit im geduldigen Volk Gottes zu sehen: in den Eltern, die ihre Kinder mit so viel Liebe erziehen, in den Männern und Frauen, die arbeiten, um das tägliche Brot nach Hause zu bringen, in den Kranken, in den älteren Ordensfrauen, die weiter lächeln.“ Dies nennt es die „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“. Er nennt ein Beispiel: Eine Frau trifft eine Nachbarin, die herumkritisiert. Die Frau aber sagt sich innerlich: „Nein, ich werde über niemanden schlecht reden."

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1292&P_No=1#anker1292

04.05.2020 | Ort: Ulm, Goldochsen-Brauerei, Veitsbrunnenweg 3-8
Bierkonvent zu Ehren des heiligen Florian in der Goldochsen-Brauerei

Bierkonvent zu Ehren des heiligen Florian in der Goldochsen-Brauerei

„Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft“

Termin: Montag, 4. Mai 2020, 17 Uhr
Ort: Ulm, Goldochsen-Brauerei, Veitsbrunnenweg 3-8
Referent/in: Führung: Mitarbeiter der Goldochsen-Brauerei
Vortrag: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: 19,50 € inkl. Führung, Zwickelprobe im Lagerkeller, Abendessen, 2 Getränke (auch antialkoholisch), Vortrag
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Anmeldung bis 20.04. bei: Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

Das älteste literarische Zeugnis über das Bier findet sich im Gilgamesch-Epos, das um 2000 v. Chr. verfasst wurde. Enkidu, der Gefährte des sagenhaften Gilgamesch, lebte als Wilder in der Steppe und fraß mit den Gazellen Gras. Erst als ihm Brot gereicht wird und er sieben Krüge Bier trinkt, kommt Kultur in sein Leben: „Da entspannte sich sein Inneres, und er ward heiter. Sein Herz frohlockte und sein Antlitz strahlte. Er wusch sich den zottigen Leib mit Wasser und salbte sich mit Öl – und wurde zum Menschen.“ Der Volksmund sagt lapidarer: „Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“ Nach einer Führung durch die Goldochsen-Brauerei in Ulm mit Abendessen wird die 13000jährige Religions- und Kulturgeschichte des Bieres entfaltet und die Bedeutung der Brauerpatrone im Kirchenjahr von Florian (Gedenktag 4. Mai) und Laurentius über Vitus und Magnus bis zu Georg und Michael vorgestellt

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1293&P_No=1#anker1293

15.05.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Maria 1.1

Maria 1.1

Maria Magdalena – Apostelin der Apostel

Termin: Freitag, 15. Mai 2020, jeweils 16.30 - 18 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Gründungsfrauen des Christentums
Frauen haben das Christentum entscheidend geprägt. Eine Reihe von Veranstaltungen geht der Rolle von Frauen in Bibel und Kirchengeschichte nach. Ausgehend von theologischen Informationen wird die Frage zur Diskussion gestellt, was sich daraus für die Bedeutung von Frauen in Religion und Kirche heute ergibt.

Maria 1.1 – Maria Magdalena – Apostelin der Apostel
Freitag, 15. Mai 2020, 16.30 - 18 Uhr

Wahrscheinlich wäre ohne Maria von Magdala die Sache Jesu im Sande verlaufen. Magdalena ist die Kronzeugin der Auferstehung und trägt den Titel „Apostelin der Apostel“. Wie und warum wurde aber schon bald aus ihr eine Sünderin und Büßerin gemacht?

zuvor: Maria 1.0 – die biblische Maria aus Nazareth, Freitag, 24. April 2020, 16.30 - 18 Uhr

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1342&P_No=1#anker1342

16.05.2020 | Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
„Ignatius von Loyola: Kämpfer, Sünder, Heiliger“

„Ignatius von Loyola: Kämpfer, Sünder, Heiliger“

Spielfilmnachmittag

Termin: Samstag, 16. Mai 2020, 15 - 18.30 Uhr
Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
Kosten: Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung

Der biografische Film konzentriert sich auf den Weg des spanischen Heiligen von der Schlacht in Pamplona bis zu seinem Aufenthalt in Manresa. Bei der Verteidigung Pamplonas wird er schwer verwundet und wendet sich auf dem Krankenbett von einem ausschweifenden Karriereleben hin zu einem Leben vor Gott. Er will nach Jerusalem pilgern, bleibt aber in dem Dorf Manresa hängen, wo er in eine tiefe Depression fällt. Kurz vor dem Selbstmord offenbart sich ihm dort Gott als der Dreifaltige. So wird Ignatius zum Autor der bis heute beliebten Exerzitien und zum Gründer des Jesuitenordens. Der Film, der 121 Minuten dauert und ab 12 Jahren empfohlen wird, setzt dies eindrucksvoll, ja erschütternd um. Beginn ist mit Kaffee sowie einer Hinführung zum Film durch Dr. Wolfgang Steffel. Nach dem Film ist Möglichkeit zu einem Nachgespräch.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1294&P_No=1#anker1294

16.05.2020 | Ort: Ulm, St. Klara Kirche, Heilmeyersteige 150/4
verschoben: Sternwallfahrt

verschoben: Sternwallfahrt

Wir brennen für eine Kirche auf Augenhöhe

Termin: Samstag, 16. Mai 2020
Ort: Ulm, St. Klara Kirche, Heilmeyersteige 150/4
Veranstalter: Aktionskreis Maria 2.0 Region Ulm

Wegen der Corona-Epidemie wird die Sternwallfahrt verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1322&P_No=1#anker1322

25.05.2020 | Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern

Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern

Wie sich Kirche und Tourismus in der Großstadt begegnen

Termin: Montag, 25. Mai 2020, 20 Uhr
Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Referent/in: Pastor Stephan Kreutz, Bremen
Kosten: 6 €
Veranstalter: vh ulm mit der Katholischen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm

Religiöse Bildungsarbeit in der vh ulm

Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern
Wie sich Kirche und Tourismus in der Großstadt begegnen
Montag, 25. Mai 2020, 20 Uhr
Stephan Kreutz ist seit sechs Jahren Pastor in Bremen, in der Stadtkirche »Unser Lieben Frauen« mitten im Herzen der Stadt neben den berühmten Stadtmusikanten. Hier gilt es, die Pforten der Kirche auch für kirchenferne Menschen und skeptische Christen zu öffnen. Wie das geht? Mutig, ein bisschen verrückt und mit künstlerischen Ansätzen, die die wunderbare »Location« ins rechte Licht rücken. Aber was hat ein Pendel im Chorraum der Kirche, das in Sand schreibt, mit Citypastoral zu tun? Oder warum hing im Reformationsjahr an 14 Meter langen Seilen eine Schaukel, auf der Christen und Nichtchristen mitten in der Kirche wie Kinder auf einem Spielplatz für einen Augenblick schwerelos wurden? Darf man das? Ist das spirituell? Stephan Kreutz zeigt Bilder und möchte in eine Diskussion darüber kommen, wie wir im Norden und Süden Deutschlands unsere Kirchen öffnen können.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1345&P_No=1#anker1345

26.05.2020 | Ort: Untermarchtal, Bildungshaus des Klosters, Margarita-Linder-Straße 8
Gespräche über Gott und die Welt

Gespräche über Gott und die Welt

Termin: An verschiedenen Dienstagen, 20 - 21.30 Uhr
Ort: Untermarchtal, Bildungshaus des Klosters, Margarita-Linder-Straße 8
Referent/in: Schwesternteam des Klosters Untermarchtal
Veranstalter: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

An folgenden Dienstagen 2020, jeweils 20 - 21.30 Uhr:
26.05. ER lebt - ein Zeugnis
23.06. Dreifaltigkeit - Gott in Beziehung
30.06. Vaterunser
28.07. Beten
01.09. Sakramente
29.09. getauft und …
27.10. Begeistert & Begabt
03.11. Erfüllt vom Heiligen Geist
08.12. Menschwerdung
29.12. Christ sein

Unsere Zeit und die Fragen der Welt fordern uns Christen auf Antworten aus unserem Glauben heraus zu geben. In den Gesprächen über Gott und die Welt wollen wir uns die Grundlagen unseres Glaubens erschließen.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1323&P_No=1#anker1323

26.05.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Ignatianische Impulse

Ignatianische Impulse

Die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola und anderer Exerzitien aus zwei Jahrtausenden

Termin: Dienstag, 26. Mai 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Letzter Dienstag des Monats, 19.30 - 21 Uhr
Ohne Anmeldung

Die Spiritualität des Ignatius von Loyola (1491-1556), des Gründers der Jesuiten, hat ihre durch die Jahrhunderte große Popularität durch Papst Franziskus als erstem Jesuiten auf dem Stuhl Petri noch einmal steigern können. Im Jubiläum zur 10. Saison der „Ignatianischen Impulse“ werden im Geiste des Ignatius verschiedene „geistliche Übungsbücher“ vorgestellt. Ignatius steht selbst in einer langen Tradition der Seelenleitung. Und auch nach ihm wurden prägende „Exerzitien“ verfasst.

Dienstag, 26. Mai 2020, 19.30 Uhr
Den Glauben innerlich verspüren: Augustinus’ Schrift „Über die Dreifaltigkeit“

Das aus 15 Büchern bestehende Werk des Augustinus (354-430) gilt als Klassiker und Meisterwerk der Trinitätslehre. Es empfiehlt sich aber – trotz seines theologisch tiefen und unausschöpflichen Gehalts – auch als geistliches Übungsbuch. Es weist den Weg zu Gott als Abkehr vom Außen ins Innen. Die Seele des Menschen ist Stätte vielfacher Dreierstrukturen, die Augustinus als Abbild des Dreifaltigen deutet und dabei eine feine und tiefsinnige Psychologie entwickelt: Geist, Kenntnis, Liebe; Erinnerung, Einsicht, Wille; Leben, Geist, Wesen; Liebender, Geliebter, Liebe.

Dienstag, 30. Juni 2020, 19.30 Uhr
Jesus als Gefährten erwählen: Thomas von Kempens Betrachtung „Nachfolge Christi“

Thomas von Kempen (1379-1471) verfasste ein Buch, das nach der Bibel als meist gedrucktes christliches Erbauungsbuch gilt. Es ist das berühmteste Zeugnis der devotio moderna, einer Ende des 14. Jahrhunderts in den Niederlanden entstandenen Frömmigkeitsbewegung, deren Anhänger ohne Bindung an Gelübde und Regeln mitten in der Welt unter Beachtung der Armut gemeinsam lebten. Nicht zufällig war die „Nachfolge Christi“ eines der Lieblingsbücher des Ignatius. Das Erbe der Bewegung lebt wesentlich in den geistlichen Übungen des Ignatius fort.

Dienstag, 28. Juli 2020, 19.30 Uhr
Taugliche Haltungen einüben: Friedrich von Spees „Güldenes Tugendbuch“

Der Jesuit Spee (1591-1635) ist vor allem durch seine kritischen Einwendungen gegen Folter und Hexenwahn sowie seine Kirchenlieder bekannt, zu denen etwa „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Zu Betlehem geboren“ gehören. In seinem Tugend-Buch mit täglichen Übungen zu Glaube, Hoffnung und Liebe findet sich auch ein „Schönes Register verschiedener guter Werke“. Mit einem Stift markiert man zunächst blind einen Punkt auf einer Zahlentafel und schaut in einem Register nach, welches Werk einem unter dieser Nummer zufällt, etwa: „Habe ich wohl je einen armen Kranken um Gottes willen besucht?“

Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr
Sich von Gott helfen lassen: Martin Heideggers Philosophische Betrachtungen „Vom Ereignis“

Martin Heidegger (1889-1976), Sohn eines Mesners aus Meßkirch und kurze Zeit sogar im Noviziat der Jesuiten, hat sich im Laufe seines Denkweges vom christlichen Glauben abgewendet und sich ganz dem Seinsdenken hingegeben. Trotzdem kann man manche seiner Bücher als geistliche Übungen lesen, zuvörderst die „Beiträge zur Philosophie“.

Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Den Alltag mit Hingabe gestalten: Papst Franziskus’ apostolisches Schreiben „Über den Ruf zur Heiligkeit“

Papst Franziskus (*1936) schreibt: „Es gefällt mir, die Heiligkeit im geduldigen Volk Gottes zu sehen: in den Eltern, die ihre Kinder mit so viel Liebe erziehen, in den Männern und Frauen, die arbeiten, um das tägliche Brot nach Hause zu bringen, in den Kranken, in den älteren Ordensfrauen, die weiter lächeln.“ Dies nennt es die „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“. Er nennt ein Beispiel: Eine Frau trifft eine Nachbarin, die herumkritisiert. Die Frau aber sagt sich innerlich: „Nein, ich werde über niemanden schlecht reden."

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12.06.2020 | Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Pilgerradtour

Pilgerradtour

Termin: Freitag, 12. – Samstag, 14. Juni 2020
Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Referent/in: Hanne Stroppel
Kosten: Auf Anfrage
Veranstalter: Informationen und Anmeldung beim Veranstalter: Kloster Brandenburg/Iller e.V., E-Mail: info@kloster-brandenburg.de, Tel.: 07347 955 0, www.kloster-brandenburg.de

Nur für geübte Radfahrer – E-Bikes willkommen, Tagesetappen ca. 80 km
Es werden verschiedene Klöster oder Kirchen in der näheren Umgebung besucht. Die Teilnahme an Einzeletappen ist möglich.

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21.06.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Credo-Musik-Projekt

Credo-Musik-Projekt

Das Glaubensbekenntnis in Messen großer Komponisten

Termin: Sonntag, 21. Juni 2020, 16 - 17.30 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung.

Jan Zelenkas Missa Dei Patris und Missa Sanctissimae Trinitatis: Dreifaltig in der Kirche glauben
Zelenka, Zeitgenosse von Bach, wird erst in den letzten Jahren mehr und mehr entdeckt. Seine Messe Dei Patris trägt das Kürzel LJC für lateinisch „Laus Jesu Christo“, dt.: Lob für Jesus Christus. , ähnlich dem J.J. (Jesu Juva, Jesus hilf!), das Bach benutzte. Sie ist der erste seiner sogenannten „Letzen Messen“, zu denen auch die Messe über die Heiligste Dreifaltigkeit gehört und die auf Grundlage eines unerschütterlichen Glaubens diesen vielschichtig, symbolreich und persönlich ausdeutet. In Messen anderer Komponisten nur beiläufig vertonte Themen werden fein ausgestaltet, etwa die Wiederkunft Christi oder die Kirche.

Die Reihe erschließt einmal pro Quartal das Credo einer Messe. Die Auswahl erfolgt unter Hinsicht darauf, welche Vertonung eine besondere Botschaft für heute bietet. Auftakt war im Dezember 2019 mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.
Weiterer Termin: Sonntag, 11. Oktober 2020, 16 - 17.30 Uhr

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28.06.2020 | Ort: Munderkingen, Gemeindehaus St. Michael, Kirchhof 3
Die Perlen des Glaubens und der Schatz der Taufe

Die Perlen des Glaubens und der Schatz der Taufe

Termin: Sonntag, 28. Juni, 11.30 Uhr
Ort: Munderkingen, Gemeindehaus St. Michael, Kirchhof 3
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung

1995 erfand der schwedische Bischof Martin Lönnebo die „Perlen des Glaubens“. Die Gebetskette mit verschiedenfarbigen Steinen, die etwas an einen Rosenkranz erinnert, verdeutlicht zentrale Themen des Christentums. Die größte, eine goldene Perle steht für Gott, daneben die Ich-Perle, der eine etwas größere gleichfarbige Tauf-Perle beigesellt ist. Gerade diesen erstaunlichen Übergang vom bloßen Ich zum geisterfüllten Selbst verdeutlicht die Kette. Von Gott her kommt in der Taufe ein Keim neuer Wirklichkeit in uns hinein. Der Weg führt weiter über die Perlen der Gelassenheit und des Geistes zur Auferstehung. In der Not erkennt der Mensch, dass er nicht aus eigener Kraft, sondern aus Gottes Kraft lebt. So gibt es nicht zufällig die Perlen der Wüste und der Nacht - und zwei Perlen der Liebe: lieben und geliebt werden. Die Teilnehmer sind mit einer echten Perlenkette in den Händen hautnah am Thema. Sechs Perlen der Stille gliedern die Kette und laden zum Innehalten ein.
Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche und zum Mittagessen um 13 Uhr im Gasthaus „Rössle“ mit Anmeldung bis 25.6. bei: Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

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28.06.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137
Was heißt es, katholisch zu sein?

Was heißt es, katholisch zu sein?

Eine amerikanische Perspektive

Termin: Sonntag, 28. Juni 2020, 11.30 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137
Referent/in: Vortrag: P. Dr. Joe Cheah OSM, Professor für Religionsstudien und Theologie an der University of Saint Joseph in Connecticut/USA
Übersetzung: Dr. Oliver Schütz, M.A. Graduate Theological Union Berkeley/USA, Dipl. Theol. Universität Tübingen
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Welche Überzeugungen prägen den katholischen Glauben? Nach welchen Grundsätzen leben Katholikinnen und Katholiken? Zu diesen Fragen bietet Pater Joe Cheah anschauliche Antworten. Er ist Professor für Theologie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Außerdem ist der Serviten-Pater als Seelsorger tätig. Sein Vortrag auf Englisch wird ins Deutsche übersetzt.

Information in English:
The Catholic Worldview - An American Perspective
What does it mean to be Catholic? What are underlying principles, imaginations, ethos, and paradigms, by which Catholics view the world? Fr. Joe Cheah addresses these questions in his talk. He teaches Religious Studies and Theology in the United States of America. As a Servite priest he also works as a minister. His talk is in English and will be translated into German.
Fr. Joe Cheah OSM, Ph.D., Professor of Religious Studies and Theology, University of Saint Joseph, Connecticut/USA
Translation: Dr. Oliver Schütz, M.A. Graduate Theological Union Berkeley/USA, Dipl. Theol. University of Tübingen/Germany.
Sunday, June 28, 2020, 11.30 a.m.
Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, next to St. George church

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30.06.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Ignatianische Impulse

Ignatianische Impulse

Die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola und anderer Exerzitien aus zwei Jahrtausenden

Termin: Dienstag, 30. Juni 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Letzter Dienstag des Monats, 19.30 - 21 Uhr
Ohne Anmeldung

Die Spiritualität des Ignatius von Loyola (1491-1556), des Gründers der Jesuiten, hat ihre durch die Jahrhunderte große Popularität durch Papst Franziskus als erstem Jesuiten auf dem Stuhl Petri noch einmal steigern können. Im Jubiläum zur 10. Saison der „Ignatianischen Impulse“ werden im Geiste des Ignatius verschiedene „geistliche Übungsbücher“ vorgestellt. Ignatius steht selbst in einer langen Tradition der Seelenleitung. Und auch nach ihm wurden prägende „Exerzitien“ verfasst.

Dienstag, 30. Juni 2020, 19.30 Uhr
Jesus als Gefährten erwählen: Thomas von Kempens Betrachtung „Nachfolge Christi“

Thomas von Kempen (1379-1471) verfasste ein Buch, das nach der Bibel als meist gedrucktes christliches Erbauungsbuch gilt. Es ist das berühmteste Zeugnis der devotio moderna, einer Ende des 14. Jahrhunderts in den Niederlanden entstandenen Frömmigkeitsbewegung, deren Anhänger ohne Bindung an Gelübde und Regeln mitten in der Welt unter Beachtung der Armut gemeinsam lebten. Nicht zufällig war die „Nachfolge Christi“ eines der Lieblingsbücher des Ignatius. Das Erbe der Bewegung lebt wesentlich in den geistlichen Übungen des Ignatius fort.

Dienstag, 28. Juli 2020, 19.30 Uhr
Taugliche Haltungen einüben: Friedrich von Spees „Güldenes Tugendbuch“

Der Jesuit Spee (1591-1635) ist vor allem durch seine kritischen Einwendungen gegen Folter und Hexenwahn sowie seine Kirchenlieder bekannt, zu denen etwa „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Zu Betlehem geboren“ gehören. In seinem Tugend-Buch mit täglichen Übungen zu Glaube, Hoffnung und Liebe findet sich auch ein „Schönes Register verschiedener guter Werke“. Mit einem Stift markiert man zunächst blind einen Punkt auf einer Zahlentafel und schaut in einem Register nach, welches Werk einem unter dieser Nummer zufällt, etwa: „Habe ich wohl je einen armen Kranken um Gottes willen besucht?“

Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr
Sich von Gott helfen lassen: Martin Heideggers Philosophische Betrachtungen „Vom Ereignis“

Martin Heidegger (1889-1976), Sohn eines Mesners aus Meßkirch und kurze Zeit sogar im Noviziat der Jesuiten, hat sich im Laufe seines Denkweges vom christlichen Glauben abgewendet und sich ganz dem Seinsdenken hingegeben. Trotzdem kann man manche seiner Bücher als geistliche Übungen lesen, zuvörderst die „Beiträge zur Philosophie“.

Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Den Alltag mit Hingabe gestalten: Papst Franziskus’ apostolisches Schreiben „Über den Ruf zur Heiligkeit“

Papst Franziskus (*1936) schreibt: „Es gefällt mir, die Heiligkeit im geduldigen Volk Gottes zu sehen: in den Eltern, die ihre Kinder mit so viel Liebe erziehen, in den Männern und Frauen, die arbeiten, um das tägliche Brot nach Hause zu bringen, in den Kranken, in den älteren Ordensfrauen, die weiter lächeln.“ Dies nennt es die „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“. Er nennt ein Beispiel: Eine Frau trifft eine Nachbarin, die herumkritisiert. Die Frau aber sagt sich innerlich: „Nein, ich werde über niemanden schlecht reden."

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