Wie kann ein gutes Leben im Alter in unseren Gemeinden gelingen? Welche Angebote fördern Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft? Beim Markt der Möglichkeiten erhalten Sie vielfältige Einblicke in gelungene Projekte und Initiativen aus dem Dekanat Ehingen/Ulm. Lernen Sie engagierte Menschen kennen, tauschen Sie sich aus und lassen Sie sich für Ihre eigene Gemeinde inspirieren.
Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Organisationen stellen ihre Angebote in kurzen Impulsen vor. Vorgestellt werden unter anderem:
• Mittagstisch
• Ökumenischer Besuchsdienst
• Begegnungsnachmittage
• Projekt „Teilhabe im Alter“ im Donauwinkel
Forum Teilhabe im Alter
Der Markt der Möglichkeiten findet im Rahmen des Forums Teilhabe im Alter statt. Das Forum fördert den Austausch und die Vernetzung von haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die sich für und mit älteren Menschen einsetzen. Es bietet die Möglichkeit, sich über die Lebenssituation älterer Menschen im Dekanat Ehingen/Ulm und im Alb-Donau-Kreis zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für eine gute Gestaltung des Älterwerdens zu entwickeln.
Wer kann teilnehmen?
Eingeladen sind alle Menschen, die sich in irgendeiner Form für oder mit Menschen ab 60 Jahren engagieren oder sich über die Lebensperspektiven älterer Menschen informieren, austauschen und vernetzen möchten.
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()
Die Stadt war im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört worden. Zwischen 1630 und 1634 starb die Hälfte der 5000 Einwohner. 444 Häuser und sechs Kirchen brannten nieder. Die Schutzengelkirche war bei einem Stadtbrand bis auf die Grundmauern zerstört, aber schon 1640 zur Wiederbenutzung eröffnet und 1662 neu eingewölbt worden. Die Giebel, die in Eichstätt und an vielen Orten wieder hochgezogen wurden, sind Sinnbild der Wiedererrichtung eines emporragenden Dreiecks, an dessen Spitze Gott wieder seinen Platz hat. Äußerer Aufbau dient innerer Auferbauung. In Angst und Enge gilt es, die Herzen der Menschen zu weiten und dazu Kuppeln zu bieten, die alles überwölben. Dies wird im Spiegel der wichtigsten Bauwerke der Stadt erschlossen.
Buszustiege in Eggingen, Wiblingen, Donaubad, Rosengasse, Böfingen, Seligweiler, dann nach Eichstätt
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Bild: keb/KI
"Es war einmal und wird auch wieder sein…“
Die besondere Kraft des Märchens liegt darin, direkt zur Seele zu sprechen. Es kann bis in unser tiefstes Inneres hineinwirken und von hier aus will es verstanden werden.
An diesem Märchentag wagen wir einen Blick in den Märchenspiegel, um ein Märchen genauer zu betrachten. Wir sehen darin einen Weg: unbekannt, anstrengend, mutig. Die Märchenheldin muss ihn gehen, um zu ihrer eigenen Persönlichkeit heranzureifen. So kann sie schließlich das Glück finden, das ihr bestimmt ist.
Die Lebensweisheit des Märchens trifft auf die körperliche Weisheit des Atems. Die zugelassene Atemfunktion (nach Prof. Middendorf) umschließt Körper, Geist und Seele. Ihre Übungen aus dem Bereich Atem und Bewegung, öffnen in uns den Blick für das Wesentliche.
Wir arbeiten an diesem Tag mit Rollenspielen, Atem und Bewegung, Gesprächen, rituellen Elementen und kreativen Methoden.
Bitte mitbringen: Zeichenblock, Buntstifte, Schere, Klebstoff, Schreibzeug, bequeme Kleidung, Wolldecke und dicke Socken.
Bitte für das gemeinsame Mittagessen etwas mitbringen.
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Werner von Ellerbach war der erste Abt des 1093 gestifteten Benediktinerklosters Wiblingen. Abt Werner starb von 900 Jahren am 4. Juni 1126. Die Führung des Kirchenhistorikers Dr. Oliver Schütz geht seinen Spuren in der Basilika nach. Sie führt 900 Jahre zurück in die Anfangszeit der Abtei Wiblingen.
Die Führung wird auch am Sonntag, 6. September 2026, 11.45 – 12.45 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) angeboten.
Bild: Epitaph von Abt Werner an der Stelle seines Grabes in der heutigen Kirche (Foto: keb)
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Vor genau 800 Jahren, am 3. Oktober 1226 starb Franziskus. Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und ist heute einer der beliebtesten Heiligen. Er erfand das Mönchtum neu. Lebten bis dahin Ordensleute vor allem fest in einem Kloster, bevorzugten die Franziskaner die Beweglichkeit. Auch nach Ulm kamen die 'Barfüßer' schon bald nach dem Tod ihres Gründers. Diese Führung an seinem Todestag folgt den Spuren des Franziskus und des Ulmer Klosterlebens.
BILD: Die einstige Ulmer Barfüßerkirche (c) Stadtarchiv Ulm
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Der Tod des Franziskus am 3. Oktober 1226 in Assisi ist auf dem Altar der Kapelle im Schloss Erbach dargestellt. Auch in der benachbarten Pfarr- und Schlosskirche St. Martinus finden sich Darstellungen des berühmten Heiligen. Die Führung geht seinem Leben und Sterben anhand der Erbacher Kunstwerke nach und erschließt die Bedeutung des Franziskus für die Betrachter.
Parkmöglichkeiten am Friedhof Erbach, Schloßberg 16
Bild: An der Schloss- und Pfarrkirche St. Martinus in Erbach feierte die keb Ulm-Alb-Donau ihr 50-jähriges Bestehen. Im Hintergrund ist Schloss Erbach zu sehen. Foto: Oliver Schütz/keb
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()
Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Mit vielen Dingen, die wir normalerweise in den Müll werfen, kann man spielen. Kinder lieben Alltagsgegenstände – sie gehen völlig spielerisch damit um und haben immer wieder neue Ideen, was man damit so alles machen kann.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()

Der Sonnengesang des Franz von Assisi ist einer der bekanntesten und ergreifendsten Texte des Christentums. Kurz vor seinem Tod vor genau 800 Jahren vollendete Franziskus dieses Lied. Es entfaltet bis heute eine schöpferische Wirkung. An diesem Abend kommen literarische Sonnenhymnen und musikalische Sonnensongs aus der Menschheitsgeschichte zu Gehör. Außerdem wird die künstlerische Gestaltung des Sonnengesangs durch Marianne Hollenstein beleuchtet. Dazu gibt es Impulse rund um das „Laudato si“ des Franziskus.
Bild: Der Sonnengesang, Kunstpainting von Marianne Hollenstein, Ulm, für die keb (2025)
Link zur Veranstaltung kopieren: ![]()
Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
Wenn Sie unser gedrucktes Programmheft kostenlos zugeschickt bekommen wollen, teilen Sie uns bitte unter Kontakt Ihre Adresse mit. Als PDF herunterladen können Sie unser akutelles Programmheft demnächst hier (es ist gerade in Arbeit).