Wir haben die Ewigkeit klein gemacht und unser irdisches Leben ewig. So wird alles schief. Wir sollten das Bewusstsein für die Weite der Ewigkeit neu stärken. Die Welt ist tief, und tief die Ewigkeit.
Dienstag, 22.09.2026, 19.30 Uhr
Die Wiederkunft Christi als vergessenes Glaubensgut
Warum sollte der Herr nicht schon morgen kommen?
Die Wiederkunft Christi ist weit weg von unserem heutigen Glaubensverständnis, aber fest verankert im Glaubensbekenntnis: „Er wird kommen zu richten die Lebenden und die Toten.“ Und in der Messe: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Christus zeigt sich bei seiner Wiederkunft nicht nur innerlich, sondern so offen und deutlich, dass jeder ihn mit eigenen Augen kommen sieht (Offb 1,7 und Lk 21,27).
Weitere Termine:
Dienstag, 20.10.2026, 19.30 Uhr
Was wenn die Gegenwart Ewigkeit wäre?
Die unendliche Würde des Augenblicks
In besonderen Momenten des Lebens kann die Zeit stillstehen. Von diesem „stehenden Jetzt“ sprach etwa der Mystiker Meister Eckhart. Ganz ähnlich der mystische begabte Ludwig Wittgenstein: „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Während der Glaube den Blick über das Diesseits in die Ewigkeit hinein öffnet, gibt es aktuelle philosophische Ansätze, die für ein sinnvolles Leben nur eine beinahe heroische Anerkennung dieses einen endlichen Lebens fordern.
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Hasskommentare, aggressive Diskussionen und verletzende Sprache gehören leider zum Alltag in sozialen Medien. Viele Menschen möchten dem etwas entgegensetzen – wissen aber nicht genau wie. Der Online-Workshop „Counterspeech & friedvolleKommunikation“ stärkt alle, die in sozialen Netzwerken mitreden, Zivilcourage zeigen oder Online-Gesprächskultur positiv beeinflussen wollen.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Hassrede entsteht, welche Formen sie annehmen kann und welche Wirkung sie auf Betroffene und Mitlesende hat. Sie lernen praxiserprobte Strategien der Counterspeech kennen – also Wege, auf Hass oder Abwertungzu reagieren, ohne selbst anzugreifen oder zu eskalieren.
Inhalte sind Grundlagen wirksamer Counterspeech, deeskalierende und wertschätzende Kommunikationsmethoden, Praxisübungen in Kleingruppen sowie Beispiele aus Social Media. Zielgruppe sind Menschen, die Hass im Netz begegnen und konstruktivdamit umgehen möchten.
Information und Anmeldung zur Veranstaltung über diesen Link auf der Internetseite der keb Reutlingen
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Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren erhalten eine praktische, ganzheitlich orientierte Erziehungshilfe.
Kinder sollen heute eigenständig, verantwortungsvoll, kooperativ und lebensfroh groß werden. Eltern suchen deshalb nach Wegen, mit ihren Kindern partnerschaftlich umzugehen, dabei aber auch die notwendigen Grenzen zu setzen. Es ist ein Balanceakt, der nicht immer leicht fällt. Hier setzt der Elternkurs „Kess-erziehen“ an.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
Der Kurs ist förderfähig im Rahmen des STÄRKE-Programms und daher für Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Familien mit Zwillingen, … aus dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm auf Anfrage kostenlos.
Bei diesem Kurs können Gutscheine für Elternbildung der Stadt Ulm eingelöst werden.
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Selig, die Frieden Stiften - Jahresthema 2026 der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft DRS
Rohrkrepierer
Hochrüstung demoliert den Sozialstaat
Donnerstag, 24.9.2026, 19.00 Uhr
Referent: Paul Schobel, seit über 50 Jahren Priester und Betriebsseelsorger
Veranstalter: keb Böblingen
Anmeldung: www.keb-boeblingen.de
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Frieden für das Heilige Land
Herausforderungen und Perspektiven
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Referent: Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei, Jerusalem
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Montag, 16.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Wir lesen und besprechen Gedichte von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts oder der Gegenwart. Vorgesehen sind bis jetzt Heinz Piontek, Paul Celan, Ilma Rakusa und Daniela Danz. Eigene Vorschläge und Wünsche können gerne zusätzlich eingebracht werden.
Die weiteren Termine der Treffen etwa alle vier Wochen donnerstagabends werden am ersten Abend vereinbart und sind dann im Sekretariat des HdB zu erfragen: sekretariat@hdb.de
Bild: Lyrik to go in Tübingen, Foto: Ulrich Mehling
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Für alle, die ihren Glauben reflektieren wollen, fundierte Antworten auf zentrale Lebensfragen suchen oder in der Unübersichtlichkeit heutiger Sinnangebote nicht die Orientierung verlieren wollen, kann das Miteinander und Ineinander von theologischen und philosophischen Argumenten eine große Hilfe sein. Es wird die Denkgeschichte von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis heute verständlich durchschritten, mit besonderem Blick auf Denker, die Philosophie und Theologie in ihrem Werk in Beziehung setzen: Mit Platon und Plotin die Seele fliegen lassen; Seneca und Paulus als Zeit- und Denkgenossen der Gelassenheit; die gute Welt bei Augustinus und die beste aller Welten bei Leibniz; Thomas Aquin und Meister Eckhart über das Sein Gottes und sein Erkennen; Kierkegaard und Nietzsche als kritische Propheten; „christliche“ Philosophie bei Romano Guardini und Edith Stein; die verborgene Theologie bei Wittgenstein und Heidegger; Jean-Luc Nancys und Slavoj Zizeks gewagte Interpretationen des Christentums.
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„Nochmal!“ Regelmäßige gemeinsame Erlebnisse und bunte Rituale im Familienalltag unterstützen eine glückliche, harmonische Eltern-Kind-Beziehung, die bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Erlebnis-Rituale schaffen bleibende Erinnerungen und stärken die Beziehungen innerhalb der Familie. Anti-Stress-Rituale können Konflikte im Familienalltag vermindern und ein entspanntes Zusammenleben fördern. An diesem Termin werden die besten Ideen für gemeinsame Erlebnisse und ein liebevolles Miteinander vorgestellt, aber auch, Rituale, die gegen stressige Situationen im Eltern-Kind-Alltag helfen.
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Gemeinsam feiern wir Gottesdienst mit allen Sinnen, gestaltet von Frauen für Frauen. Wichtig ist uns die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Stärkung. Dazu sind Frauen jeden Alters ohne Anmeldung herzlich eingeladen.
Dienstag, 29.09.2026, 19.30 Uhr
Nelly Sachs und Paul Celan - eine Freundschaft in Briefen
Wir werden uns die Biografien der beiden anschauen, dann die Bedeutung des Briefwechsels, Sprache und Sprachlosigkeit werden ein Thema sein und es geht um die Bedeutung von Gott im Werk der beiden. Anschließend kommen wir miteinander ins Gespräch.
Dienstag, 13.10.2026, 19.30 Uhr
Heilige Wiborada, äußerlich eingeschlossen, innerlich frei
Dienstag, 24.11.2026, 19.30 Uhr
Kommt, wir bringen Gott zur Welt. Marias Auftrag
Dienstag, 26.1.2027, 19.30 Uhr
Die Zweitfrau Hagar – von Gott gesehen: „Den sehen, der mich sieht“
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 1 - als Online-Schulung
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Bild: Martina Liebendörfer
Kinder lieben es, wenn man ihnen Geschichten erzählt.
Für die Sprachentwicklung sind sie ein unerschöpflicher Schatz, denn Kinder lernen Sprache durch Sprechen und Erzählen.
Schon ganz kleine Kinder nehmen Geschichten und kurze Verse jedoch ganz anders wahr, wenn sie sie nicht nur hören, sondern auch sehen und erleben.
Wie kann es gelingen, so lebendig und anschaulich zu erzählen, dass auch schon kleine Kinder angesprochen werden und aktiv mitmachen können?
Dies kann mit unterschiedlichen Methoden sehr kreativ und unter Einbezug verschiedener Sinne geschehen. Erzählen kann man mit Figuren, Gegenständen, Symbolen, Bewegungen, Instrumenten, Liedern, Geräuschen, Schachtelgeschichten und vielem mehr. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden ganz konkrete Beispiele, die einen religiösen Bezug haben, vorgestellt.
Es werden außerdem Vorschläge gemacht, wie diese Geschichten mit Liedern, Fingerspielen und Bastelideen inhaltlich abgestimmt werden können.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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