Unser Veranstaltungsprogramm

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24.01.2022, 19:00 Uhr

Utopien – Dystopien: Zukunftshoffnungen und Zukunftsängste

Philosophie am Abend

Online-Veranstaltung | 24.01.2022, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
noch
5
Tage zum Anmeldeschluss!
Termin
Montag, 24. Januar 2022, 19.00 – 20.30 Uhr
Referent/in
Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
keb Ulm-Alb-Donau e.V
Zusatzinformation
Die ursprünglich geplanten 2 Termine am 17. und 24. Januar werden in einem Termin am 24. Januar zusammengefasst.
Bild:

Bilder vom Weltuntergang haben Menschen schon immer erschreckt - bis heute. Zugleich ermutigen Bilder einer besseren Zukunft. Beide Aspekte kommen in der Online-Veranstaltungen in den Blick:

Dystopien: Szenarien des Weltuntergangs
Immer wieder, auch in unserer Zeit, erfasst die Angst vor dem Untergang die Menschheit. Künden Klimakrise und Pandemie das Ende an? Ein Blick auf apokalyptische Erzählungen und das Rettende in ihnen.

Utopien: Hoffnungsbilder einer besseren Zukunft
Der englische Philosoph Thomas Morus hat vor 500 Jahren den Begriff „Utopie“ geprägt. Seine Erzählung über die Insel Utopia führt in das utopische Denken ein. Es zeigt sich in unterschiedlichen Erwartungen einer idealen Welt.

 

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26.01.2022, 20:00 Uhr

Der Stufenweg des Glücks in Platons Symposion online

Mehr Glück, Gelassenheit und Wachheit im neuen Jahr 2022

Online-Veranstaltung | 26.01.2022, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
noch
7
Tage zum Anmeldeschluss!
Termin
Mittwoch, 26. Januar 2022, 20.00 Uhr
Referent/in
Andreas Geiger, Philosoph, Fridingen an der Donau, im Gespräch mit Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent

Kosten
kostenfrei
Anmeldung
Informationen und Anmeldung beim Veranstalter
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

In Platons Symposion geht es um Lobreden auf den Gott Eros. Der Eros ist eine Art Strebevermögen oder ein Motivationssystem. In seinem Modell des Stufenwegs zeigt Platon den Weg eines exemplarischen Jünglings, der sich zuerst für das Körperliche interessiert, dann für alle schönen Körper, dann für schöne Seelen, der Liebe zu allen Menschen und zu Erkenntnissen. Auf dieser Stufe kommt der in den Besitz des Guten und der Glückseligkeit. Auf der allerletzten Stufe erreicht der Mensch die mystische Erfahrung der Schau des Schönen selbst. Der Philosoph Andreas Geiger deutet im Gespräch mit dem Theologen Wolfgang Steffel die Bedeutung des antiken Philosophen Platon mit vielen Impulsen für ein bisschen mehr Glück, Gelassenheit und Wachheit im neuen Jahr 2022. Sie reflektieren mit den Teilnehmern/-innen die Welt des platonischen Symposions und gehen dabei Stufe um Stufe den Weg zum Glück. So wird die Bedeutung der Kontemplation in Glaube und Denken neu bewusst.

Anmeldung für den Link zur Online-Veranstaltung bzw. für die Telefonnummer zum Mithören beim Kath. Dekanat Ehingen-Ulm:
Tel.: 0731/92060-10, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit dem folgenden Formular:

 

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09.02.2022, 16:00 Uhr

Das Prinzip Hoffnung

Philosophie am Nachmittag

Ulm | 09.02.2022, 16:00 Uhr – 16.02.2022, 17:15 Uhr
noch
20
Tage zum Anmeldeschluss!
Termin
Mittwoch, 9. und 16. Februar 2022, je 16.00 - 17.30 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau;
Kosten
Teilnahmebeitrag: 4 Euro je Termin
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
keb Ulm-Alb-Donau e.V
Bild:

Gibt es noch Hoffnung in einer Welt voller Hiobsbotschaften? Die Philosophie gibt Anregungen, zu einer optimistischen Perspektive zu finden. Impulse, kurze Texte und Gespräche weiten unseren Blick auf eine Wirklichkeit jenseits des Pessimismus. „Das Prinzip Hoffnung“ – so der Titel eines Werks des Philosophen Ernst Bloch – kann zur Lebensorientierung werden.

 

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09.02.2022, 20:00 Uhr

Philtheo am 9ten um 8

Online-Vorträge im Grenzbereich von Philosophie und Theologie

Online-Veranstaltung | 09.02.2022, 20:00 Uhr – 09.10.2022, 21:30 Uhr
Termin
Jeweils am 9. eines Monats (außer August) um 20 Uhr
Referent/in
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
Informationen und Anmeldung beim Veranstalter
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm
Zusatzinformation
Anmeldung für den Link zur Online-Veranstaltung bzw. für die Telefonnummer zum Mithören beim Kath. Dekanat Ehingen-Ulm: Tel.: 0731/92060-10, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit dem unten stehenden Formular.

In der kirchlichen Tradition wird die Philosophie als „Magd der Theologie“ bezeichnet. Kant hat aber darauf hingewiesen, dass die Philosophie nicht der Theologie die Schleppe zu tragen habe, sondern mit der Fackel vorausgehe. Karl Jaspers sagte: „Religion braucht, um wahrhaftig zu bleiben, das Gewissen der Philosophie. Philosophie braucht, um gehaltvoll zu bleiben, die Substanz der Religion.“

Termine der Reihe:

Mittwoch, 09.02.2022, 20.00 Uhr
Der Kugelschreiber: Der verborgene Sinn eines Zuhandenen, das oft nicht zur Hand, wenn nötig

Über einen Kugelschreiber philosophieren? Das braucht einen Anweg: In die Hand nehmen, drücken, wieder drücken, das beruhigt… mal hochwerfen. Innen eine Feder: Spannung, Entspannung, Spannung, Entspannung. Früher in der Schule: Feder gespannt, auseinandergezogen, damit mehr Power im Hochsprungwettbewerb mit Kulis. Der leichte Kuli fliegt höher – wie beim Menschen: Dicke können nicht so hoch springen! Die Kugel ganz vorne: Verlängerung von mir, meines Selbst, Zuspitzung von mir, mein Wesenskern. Was macht mich aus? Allein die Schreibleistung ist staunenswert, und das Staunen ja der Beginn der Philosophie. Einige Hersteller werben mit einer Schreibleistung ihrer Großraumminen von bis zu 10 km oder 600 Briefseiten DIN A4. Zurück zu dem, was dem Schreibgerät den Namen gibt: die Kugel in der Kugelführung am Ende des Tintenröhrchens, die zugleich verschließt und öffnet – die Mittler-Kugel, die die Tinte in die Welt bringt und in sie Spuren schreibt. Theologisches Sinnbild?

Mittwoch, 09.03.2022, 20.00 Uhr
Das Sein und das Nichts in Jean-Paul Sartres gleichnamigen Opus magnum

Dieses Werk ist nicht nur das Hauptwerk Sartres, sondern sogar jenes der neueren französischen Philosophie, und so ein Opus magnum im doppelten Sinne. In diesem „Versuch einer phänomenologischen Ontologie“ schreibt Sartre: „Was man gegen Hegel in Erinnerung bringen muss, ist, dass das Sein ist und dass das Nichts nicht ist. Das Erscheinen des Selbst jenseits der Welt ist ein Auftauchen des ‚Daseins‘ im Nichts. Allein im Nichts kann man das Sein überschreiten.“ Und so folgert er: „Es kommt also darauf an, dass der Fragende ständig die Möglichkeit hat, sich von den Kausalreihen zu lösen, die nur Sein hervorbringen können. Er entgeht der Kausalordnung der Welt, er löst sich vom Leim des Seins.“ Wer dem heute dominierenden und geschickt verkleideten Nihilismus nicht auf den Leim gehen möchte, möge teilnehmen.

Samstag, 09.04.2022, 20.00 Uhr
Die Bedeutung des Bieres in Hegels Phänomenologie des Geistes

Als Hegel von Jena nach Bamberg kam (er hatte viele Jahre in Jena die „Phänomenologie des Geistes“ geschrieben), ist ihm nach der Einsamkeit des Schreibens erkennbar nach Geselligkeit zumute. Da kommt ihm das Bamberger Bier gerade recht und dass er den in Biersachen kundigen Jean Paul kennen lernt, für den er eine Ehrenpromotion in Philosophie erwirkt. Für die Universität in Berlin macht Hegel später eine Skizze für das Studium der Philosophie, in der er in keiner Weise auf die Lebensführung der Studenten einwirkt. Er war viel zu gesellig, als dass ihm ein Verbot von Kartenspiel oder Biertrinken in den Sinn gekommen wäre, wie es für ihn selbst im strengen evangelischen Tübinger Stift gegolten hatte, was ihn indessen nicht abhielt, rauchend und Karten spielend in den dortigen Kneipen zu sitzen. Die „Phänomenologie des Geistes“ schließt mit einem Schillerzitat: „Aus dem Kelche dieses Geisterreiches schäumt ihm (dem absoluten Geist) seine Unendlichkeit.“ Dazu Jean-Luc Nancy: „Es gibt die Totalität, eine Totalität, die beweist, dass die Totalität überhaupt keine geschlossene, verschlossene ist, sondern als ihre eigene Unendlichkeit zu sich selbst aufschäumt.“

Montag, 09.05.2022, 20.00 Uhr
Räume und Schäume in Peter Sloterdijks Sphären-Philosophie

Nicht nur bei Hegel, sondern auch bei Peter Sloterdijk schäumt das Denken auf. Im letzten Band seiner dreiteiligen Sphärologie zu Globen und Blasen verwendet er den Begriff „Schäume“ als heiteres Denkbild, um die heutige Situation der Gesellschaft zu beschreiben. „Schaum“ bedeutet einen Verlust an festen Formen, aber einen Gewinn an Beweglichkeit. Das Leben ist grenzenlos vielfältig und Räume bildend. Im gesamten Werk finden wir viele theologische Bezüge. Über die Beatmung des ersten Menschen schreibt er: „Adam seinerseits und seine Gefährtin halten sich so lange in ihrer exklusiven Gottespartnerschaft, wie sie es fertigbringen, nichts anderes in sich aufkommen zu lassen als das, was ursprünglich in sie eingeblasen wurde: der Sinn für die antwortfordernde Herrlichkeit des ursprünglichen Gegenüber.“ Und über die Dreifaltigkeit: „Der Innenraum Gottes produziert sich selber als eine Relationen-Werkstatt oder als eine Wohnung, in der jeder das Zimmer des anderen ist. Ein völlig entphysikalisierter Personen-Raumbegriff. Mit ihm wird der Sinn von In endgültig von jeder Art des Behälter-Denkens losgemacht.“
Dieser Vortrag ist Teil 3 der Online-Trilogie „Welt-Raum-Spiel“
Teil 1: Ostermontag, 18.04.2022, 16.00 Uhr:
Im österlichen Lebensraum
Teil 2: Donnerstag, 28.04.2022, 20.00 Uhr:
Räume des Glücks in Kunst, Architektur und Design


Donnerstag, 09.06.2022, 20.00 Uhr
Die Geburt des modernen Ich geschah lange vor Descartes

Descartes berühmtes Wort „Ich denke, also bin ich“ gilt gemeinhin als Geburtsstunde des neuzeitlichen Bewusstseins, des modernen Ich, einer Wende zur Individualität und des endgültigen Erwachens des Menschen nach dem Dämmerschlaf des Mittelalters. Und so wird mit Descartes (und diesem Luther beigesellend) eine grobschlächtige Zäsur zwischen Mittelalter und Neuzeit errichtet, die der Denkgeschichte in keiner Weise gerecht wird. Wer trotzdem an der These der Geburt des Subjekts durch Descartes festhalten will, muss sich zumindest der langen Schwangerschaft dieser Revolution gewahr werden, zu der große Namen wie Augustinus, Dietrich von Freiberg, Meister Eckhart oder Nikolaus von Kues zählen. Ebenso wenig darf das Wirken des Ignatius von Loyola vergessen werden, den Karl Rahner als Übergangfigur in die Neuzeit sieht: „Markiert es den Beginn der ‚Neuzeit‘ der Kirche, und ist es vielleicht verwandter mit Luthers und Descartes' ursprünglichen Erfahrungen, als ihr Jesuiten durch Jahrhunderte hindurch wahrhaben wolltet?" Immerhin war Descartes ein Jesuitenschüler.

Samstag, 09.07.2022, 20.00 Uhr
Über die stoische Ruhe im frühen und heutigen Christentum

Immer wieder hört man noch heute von der stoischen Ruhe, wobei dem, der sie hat, Respekt für seine Gelassenheit, Fokussierung und Unbeirrbarkeit gezollt wird. Anders beim Begriff der Apathie, die durchweg negativ konnotiert ist, aber fest zum Konzept der Ausgeglichenheit in der antiken Philosophie gehört. Die frühen Christen kamen nicht umhin, dieses Ideal aufzugreifen, mussten es aber umgestalten, wie es schon die mittlere und spätere Stoa gegenüber ihrem beinharten Gründer Zenon von Kition, der ursprünglich Kyniker war, mäßigend getan hatte. Am Ende lagen Philosophie und Christentum so nah beieinander, dass Paulus und Seneca ein Briefwechsel angedichtet wurde. Beide sind Großmeister in der Interpretation der Indifferenz, jene Gleichgültigkeit, der alle zweit- und drittrangigen Dinge im Leben gleich gültig sind und nur ein oberstes Ziel echte Ausrichtung zu geben vermag.

Freitag, 09.09.2022, 20.00 Uhr
Das Reale des Christentums in Slavoj Zizeks Philosophie des Realen

„Nur dann, wenn ich den unendlichen Schmerz der Trennung von Gott erlebe, teile ich eine Erfahrung mit Gott selbst (Christus am Kreuz)“, schreibt Slavoj Zizek im Büchlein „Das Reale des Christentums“. Dieser Gedanke ist nicht ohne Hegel verständlich, der vom Tod in Gott sprach – wie überhaupt der Ansatz des slowenischen Denkers auf der Weltbühne einer geerdeten Spekulation die Auslegung Hegels mit den Mittel der Psychoanalyse ist. Im Buch „Hegel im verdrahteten Gehirn“ formuliert er den Sachverhalt so: „Wie wir schon am Beispiel des Christentums gesehen haben, ist die Lücke, die uns von Gott trennt, gleichbedeutend mit der, die Gott von sich selbst trennt.“ Realismus heißt, Lücken zuzulassen. Zwischen unseren Symbolen für Gott und ihm selbst tut sich eine solche Lücke auf, doch gerade aus diesem Scheitern gehe das Reale hervor. Zu dieser Sicht der Lücke gehört ein anderes Motiv Zizeks: Eine an sich bedeutungslose Spur kann bei eingehender Betrachtung einen Sinn bekommen, der zuvor noch nicht gegeben war. Wahrheit ist keine verborgene Substanz, sondern offenbart sich in den Lücken, Poren und Rissen der alltäglichen Erscheinung. Der „Mut zur Lücke“ führt Zizek auch zur Beschreibung der christlichen Liebe als bedingungsloser Akzeptanz des endlichen, unvollkommenen Menschen.

Sonntag, 09.10.2022, 20.00 Uhr
Theologische Wurzelsuche im Angesicht von Säkularismus und Metaphysikkritik

Peter Sloterdijk spricht von einer Implosion des Dreiecks Gott-Welt-Seele: „Sobald man dem Ausdruck Welt im Terminus Verweltlichung diesen radikalen Zug unterstellt, so besagt er nicht weniger als die Unmöglichkeit, neben der Welt eigenmächtige Instanzen wie Seele und Gott zu tolerieren. Damit implodiert das klassische metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele, und an die Stelle der wohltemperierten Abstände zwischen den Polen der dreifaltigen Totalität tritt nun, vage und monolithisch, ein absoluter Block, die ‘Welt’ schlechthin.“ Sloterdijk deutet damit das Schicksal der Religion durch die Säkularisation und das Ende der Metaphysik. Über der Basis mit den Ecken „Welt“ und „Seele“ (= Mensch) ragte einst als dritte Spitze „Gott“ empor. Doch ist dieses Oben nicht nur eingedellt oder abgestumpft (wie ein abgebissenes Stück Toblerone), sondern abgestürzt ins Flächenland von Welt und Ego, in die Oberflächlichkeit ohne Gott, die atheistische Horizontale. Keiner hat mehr Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt, nachdem er schon ohne erkennbaren Schaden in die Welt gestürzt ist. Manche Menschen sehen indessen den Schaden und die Folgen, die eine solche Konzeption zeitigt, und wollen das Dreieck wieder aufrichten. Unter diesen sind Papst Johannes Paul II. mit seiner Enzyklika „Fides et ratio“ zum Verhältnis von Theologie und Philosophie oder die Denkschule der „Radical Orthodoxy“ aus Theologen verschiedener Konfessionen, die von John Milbank gegründet würde.

 

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17.02.2022, 20:00 Uhr

Philosophische Betrachtung pandemischer Phänomene

Über Sprache, Angst, Tod und Technik in der Coronazeit

Online-Veranstaltung | 17.02.2022, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
Termin
Donnerstag, 17. Februar 2022, 20.00 Uhr
Referent/in
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
Informationen und Anmeldung beim Veranstalter
Veranstalter
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau e.V.

Ausgehend vom symbolträchtigen Jahr 1889, dem Geburtsjahr der Philosophen Ludwig Wittgenstein, Martin Heidegger und Gabriel Marcel wird in diesem Online-Vortrag zunächst der weite Bogen in unsere heutige Zeit und ihre Herausforderungen gespannt. Es war auch das Jahr der Errichtung des Eifelturms und so Symbol des Übergangs von weichem Holz zum harten Eisen und zu dem, was Heidegger das „Gestell“ unserer technisch dominierten Welt nannte. Die Macht der Narrative wird ebenso diskutiert wie die unhintergehbare Freiheit, keine Angst zu haben. Heidegger spricht von der „Freiheit zum Tode“ in seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ und meint damit ein Erwachen zur Existenz durch die Annahme der Endlichkeit. Es geht aber auch lebenspraktisch um die Wiederbelebung der seit der Antike gepflegten praemeditatio mortis (dt.: Vorausmeditieren des Todes), eines Sterbenlernens in einer Gesellschaft, die den Begriff des Lebens bisweilen aufs Überleben reduziert. Der Begriff der „Technik“ wird äußerlich geweitet ins Themenfeld einer teils unhinterfragten Digitalisierung und innerlich ideologiekritisch beleuchtet als Sammelbegriff für alle Strategien, Menschen möglichst geschmeidig und unter der Suggestion, es sei doch eigentlich ihr eigener Herzenswunsch und nicht der Drang des Kapitals, „Götter“ wie Geld, Konsum, ständige Neuheiten oder die Gesundheit als Selbst- und Höchstwert des Lebens einzupflanzen. Wenn sich die verschiedenen Phänomene zu einem selbstbezüglichen Systemkomplex amalgamieren, droht die „völlige Verplanung unserer Existenz, die ein Gefühl des Erstickens schafft, gegen das man sich wehren möchte und doch nicht kann“, so Joseph Ratzinger bereits 1970: „Die Planung schafft Abhängigkeit und damit eine Ohnmacht des einzelnen, wie es sie vielleicht nie zuvor gab.“ Das alles sind also größtenteils Phänomene, die schon lange vor der Pandemie im Hinter- und Vordergrund westen und jetzt eine besondere Wirkung zeitigen. Dem Thema wird Schritt für Schritt mit Belegen aus der breiten Literatur zur Pandemie aus der Feder aktueller Philosophen nachgegangen, mit viel Raum für eine je persönliche Reflexion der Coronazeit.

Anmeldung für den Link zur Online-Veranstaltung bzw. für die Telefonnummer zum Mithören beim Kath. Dekanat Ehingen-Ulm: Tel.: 0731/92060-10 oder mit dem folgenden Formular:

 

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27.04.2022, 19:00 Uhr

Humor und positive Psychologie

Humor - Der Schlüssel für mehr Leichtigkeit und Lebenszufriedenheit

Ulm-Wiblingen | 27.04.2022, 19:00 Uhr – 21:30 Uhr
Termin
Mittwoch, 27. April 2022, 19.00 - 21.30 Uhr
Ort
Martinusheim
Dreifaltigkeitsweg 21, 89079 Ulm-Wiblingen

Referent/in
Beate Herre, Lehrerin (Psychologie und Sport), Psychotherapie (HeilPr), Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin)

Kosten
9 Euro
Anmeldung
Anmeldung erwünscht
Veranstalter
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau e.V,

Martin Seligmann spricht in der Positiven Psychologie von sechs sogenannten Tugenden, denen insgesamt 24 Stärken zugeordnet sind, die uns zu einem zufriedenen, Sinn erfüllten Leben verhelfen und die Entwicklung zur seelischen Widerstandskraft unterstützen. In diesem Seminar werden wir uns theoretisch und mit praktischen Übungen beschäftigen mit den Themen:

  • Humor als Ressource
  • Humor als etwas Individuelles
  • Humor als eine Strategie, mit der man den inneren Miesmacher austricksen kann


Willkommen sind Paare und Einzelpersonen jeden Alters.

 

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03.05.2022, 19:30 Uhr

Wissenschaft und Glaube

Widerspruch oder Ergänzung?

Ulm | 03.05.2022, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
Termin
Dienstag, 3. Mai 2022, 19.30 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Dr. Thomas Raiber, Professor für Physik an der Technischen Hochschule Ulm und katholischer Diakon in Ulm-Wiblingen

Kosten
Eintritt frei
Anmeldung
Ohne Anmeldung
Veranstalter
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau e.V,
Bild:

Wurde die Welt von Gott erschaffen – samt Adam und Eva im Paradies – oder der durch Evolution? Haben Bibel und Kirche recht oder Galilei, Newton und Einstein? Die Zeiten scheinen vorbei, als naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Christentum noch keinen Widerspruch bildeten – wie beim Mönch und Genetiker Gregor Mendel, geboren vor 200 Jahren. Der Vortrag zeigt auf, wie Glaube und Vernunft zusammen gesehen werden können. Er macht deutlich, dass Religion und Wissenschaft die globalen Herausforderungen unserer Zeit im Miteinander bewältigen müssen.

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09.05.2022, 20:00 Uhr

Räume und Schäume in Peter Sloterdijks Sphären-Philosophie

Online-Veranstaltung

Online-Veranstaltung | 09.05.2022, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
Termin
Montag, 09. Mai 2022, 20.00 Uhr
Referent/in
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
Informationen und Anmeldung beim Veranstalter
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Nicht nur bei Hegel, sondern auch bei Peter Sloterdijk schäumt das Denken auf. Im letzten Band seiner dreiteiligen Sphärologie zu Globen und Blasen verwendet er den Begriff „Schäume“ als heiteres Denkbild, um die heutige Situation der Gesellschaft zu beschreiben. „Schaum“ bedeutet einen Verlust an festen Formen, aber einen Gewinn an Beweglichkeit. Das Leben ist grenzenlos vielfältig und Räume bildend. Im gesamten Werk finden wir viele theologische Bezüge. Über die Beatmung des ersten Menschen schreibt er: „Adam seinerseits und seine Gefährtin halten sich so lange in ihrer exklusiven Gottespartnerschaft, wie sie es fertigbringen, nichts anderes in sich aufkommen zu lassen als das, was ursprünglich in sie eingeblasen wurde: der Sinn für die antwortfordernde Herrlichkeit des ursprünglichen Gegenüber.“ Und über die Dreifaltigkeit: „Der Innenraum Gottes produziert sich selber als eine Relationen-Werkstatt oder als eine Wohnung, in der jeder das Zimmer des anderen ist. Ein völlig entphysikalisierter Personen-Raumbegriff. Mit ihm wird der Sinn von In endgültig von jeder Art des Behälter-Denkens losgemacht.“

Dieser Vortrag ist Teil 3 der Online-Trilogie „Welt-Raum-Spiel“
Teil 1: Ostermontag, 18.04.2022, 16.00 Uhr:: Im österlichen Lebensraum
Teil 2: Donnerstag, 28.04.2022, 20.00 Uhr: Räume des Glücks in Kunst, Architektur und Design

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02.06.2022, 17:00 Uhr

Das Augustinusbuch der Sofie Scholl

Otl Aicher, Sophie Scholl und Augustinus

Ulm | 02.06.2022, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr
Termin
Donnerstag, 2. Juni 2022, 17.00 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Pfarrer Oliver Merkelbach, Caritasdirektor
Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker
Musik: Sarah Scharpf

Kosten
Eintritt frei
Anmeldung
Anmeldung erwünscht
Veranstalter
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau e.V.
Kooperationspartner
Caritas Ulm-Alb-Donau
Bild:

In diesem Jahr wäre Otl Aicher am 13. Mai 100 Jahre alt geworden. Als junger Katholik aus Söflingen hat er die Geschwister Scholl mit christlichen Gedanken zum Widerstand beeinflusst. Er motivierte Sophie Scholl zur Lektüre des Kirchenlehrers Augustinus. Aus ihrem Besitz ist ein Augustinusbuch erhalten, das Sophies Schwester Elisabeth aufbewahrt und an den ehemaligen Ludwigsburger Dekan Oliver Merkelbach weitergeben hat. Dieser stellt die Geschichte des Büchleins vor. Die Bedeutung von Otl Aicher und Augustinus für die Scholls erläutert Oliver Schütz. Die Veranstaltung mit anschließendem kleinen Empfang findet im Saal des Bischof-Sproll-Hauses, direkt neben dem einstigen Wohnhaus der Familie Scholl statt.

 

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13.08.2022, 08:00 Uhr

Ein Priester der Poesie

Friedrich Hölderlin in Tübingen

Tagesfahrt | 13.08.2022, 08:00 Uhr – 20:00 Uhr
Termin
Samstag, 13. August 2022, 8 - 20 Uhr
Referent/in
Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm

Kosten
25 Euro (Zugfahrt, Eintritt und Führungen)
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
keb Ulm-Alb-Donau e.V
Bild:

Vor 250 Jahren wurde Hölderlin geboren. Bei einer Fahrt nach Tübingen per Zug begeben wir uns auf seine Spuren. Wir begegnen dem Dichter an Orten und in Texten, die für sein Leben wichtig waren. So erleben wir Hölderlin als "Priester der Poesie" (Rüdiger Safranski) und verbringen einen musevollen Tag im hübischen Tübingen.

 

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Die keb fördert und organisiert die Katholische Erwachsenenbildung im Alb-Donau-Kreis und in der Stadt Ulm. Wir bieten Veranstaltungen und Kurse zu vielfältigen Themen, in unterschiedlichen Lebenssituationen und für verschiedene Zielgruppen.

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keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau e.V.
Olgastraße 137 | 89073 Ulm
Tel.: 0731 9 20 60 20 | keb.ulm@drs.de
https://keb-ulm.de

Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag:
8.30 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr

Freitag:
8.30 - 12.00 Uhr



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