„Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen“, so Bernhard von Clairvaux. Auch ein Bierchen in Ehren kann niemand verwehren. Und dass ich mich selbst mag, sollte mir auch niemand verwehren. Denn ein Mensch mit einem inneren Frieden und einer gesunden Selbst-Zufriedenheit trägt mehr zu Frieden in seinem Umfeld bei, als einer der sich selbst und anderen nichts gönnt.
Bereits ab 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen.
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Seit frühen Zeiten und ganz besonders heute wieder sehnt sich die Menschheit nach Frieden: Frieden zwischen Völkern und Staaten, Frieden in der Gesellschaft, Frieden in unserer unmittelbaren Umgebung und in uns selber, Frieden zwischen Mensch und Natur.
An diesem literarisch-musikalischen Abend kommen Gedichte, kurze Prosatexte und Musikstücke zum Thema Friede zu Gehör.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ulmer Friedenswochen
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Wir lesen und besprechen Gedichte von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts oder der Gegenwart. Vorgesehen sind bis jetzt Heinz Piontek, Paul Celan, Ilma Rakusa und Daniela Danz. Eigene Vorschläge und Wünsche können gerne zusätzlich eingebracht werden.
Die weiteren Termine der Treffen etwa alle vier Wochen donnerstagabends werden am ersten Abend vereinbart und sind dann im Sekretariat des HdB zu erfragen: sekretariat@hdb.de
Bild: Lyrik to go in Tübingen, Foto: Ulrich Mehling
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Der Tod des Franziskus am 3. Oktober 1226 in Assisi ist auf dem Altar der Kapelle im Schloss Erbach dargestellt. Auch in der benachbarten Pfarr- und Schlosskirche St. Martinus finden sich Darstellungen des berühmten Heiligen. Die Führung geht seinem Leben und Sterben anhand der Erbacher Kunstwerke nach und erschließt die Bedeutung des Franziskus für die Betrachter.
Parkmöglichkeiten am Friedhof Erbach, Schloßberg 16
Bild: An der Schloss- und Pfarrkirche St. Martinus in Erbach feierte die keb Ulm-Alb-Donau ihr 50-jähriges Bestehen. Im Hintergrund ist Schloss Erbach zu sehen. Foto: Oliver Schütz/keb
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Der Sonnengesang des Franz von Assisi ist einer der bekanntesten und ergreifendsten Texte des Christentums. Kurz vor seinem Tod vor genau 800 Jahren vollendete Franziskus dieses Lied. Es entfaltet bis heute eine schöpferische Wirkung. An diesem Abend kommen literarische Sonnenhymnen und musikalische Sonnensongs aus der Menschheitsgeschichte zu Gehör. Außerdem wird die künstlerische Gestaltung des Sonnengesangs durch Marianne Hollenstein beleuchtet. Dazu gibt es Impulse rund um das „Laudato si“ des Franziskus.
Bild: Der Sonnengesang, Kunstpainting von Marianne Hollenstein, Ulm, für die keb (2025)
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Dienstag, 13. Oktober 2026, 10 Uhr
Gezeichnet von Gott: Franz von Assisi und die Stigmata aus Anlass seines 800. Todestags
Referent: Dr. Oliver Schütz
Als Franziskus vor genau 800 Jahren starb, soll er die Wundmale Jesu an seinem Leib getragen haben. Den Fragen rund um diese und andere Begebenheiten aus dem Leben des berühmten und beliebten Heiligen geht diese Matinee nach.
Ort/Anmeldung: Bischof-Sproll-Haus/keb
Dienstag, 17. November 2026, 10 Uhr
Brautbriefe aus Zelle 92 - Briefwechsel Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer
Referentin: Pfarrerin Andrea Luiking
Der Pfarrer und Widerstandskämpfer und die 18 Jahre jüngere Maria v. Wedemeyer hatten wenig Zeit miteinander. Die ungewöhnliche Verlobungszeit, die erst in der Haft beginnt, endet mit der Hinrichtung Bonhoeffersauf persönlichen Befehl Hitlers am 9. April 1945. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe von verwandelnder Intensität entwickelte.
Ort/Anmeldung: Haus der Begegnung
Dienstag, 8. Dezember 2026, 10 Uhr
Maria selbdritt: Mirjam - Maria - Maryam
Referent: Dr. Oliver Schütz
Am Gedenktag "Mariä Empfängnis" geht es um das vielfältige Bild der Gottesmutter. Was erfahren wir aus dem Alten und dem Neuen Testament über Maria? Wie wird sie im Koran vorgestellt? Was erzählen Legenden und Traditionen über sie?
Ort/Anmeldung: Bischof-Sproll-Haus/keb
Dienstag, 19. Januar 2027, 10 Uhr
Vergebung und Versöhnung – wie kann das gelingen?
Referent: Klaus Hoof, Pfarrer i.R.
Menschen enttäuschen und verletzen einander. Danach sitzt der Schmerz oft tief und wird begleitet von heftigen Gefühlen, von Wut, Hass und Rachephantasien. Vergebung kann helfen, von belastender Bitterkeit und Enttäuschung frei zu werden. Doch Vergebung kann von niemand gegen seine eigenen Gefühle verlangt werden. Der Vortrag geht theologischen und psychologischen Aspekte des Themas nach.
Ort/Anmeldung: Haus der Begegnung
Dienstag, 9. Februar 2027, 10 Uhr
Spätzle, Smoking, Exzellenzen - Ein schwäbischer Protokollchef plaudert
Referent: Werner Schempp, Ministerialdirigent a.D.
Am Fastnachtsdienstag erfahren wir unterhaltsam und hintergründig einiges über den Politikbetrieb in Stuttgart. Es geht um große Köpfe und kleine Pannen, um die richtige Verkleidung und die Menschen hinter den Masken.
Ort/Anmeldung: Bischof-Sproll-Haus/keb
INFORMATIONEN ZUR ÖKUMENISCHEN REIHE "Matinee & Tee":
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln.
Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr in Ulm. Abwechselnd im Haus der Begegnung am Grünen Hof und im Bischof-Sproll-Haus (keb) in der Olgastraße 137.
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Bild: Canva pro
Miteinander Singen ist eine der ältesten Formen der Kommunikation.
Circle Singing ist eine einfache, spielerische und fehlerfreundliche Form des Singens, die Freude und Gemeinschaft fördert.
Gemeinsam entdecken wir Neues über Atmung und Körper, probieren die eigene Stimme aus und erleben Verbindung und Begegnung im Singen von Kanons und Circlesong-Improvisationen.
Genießen Sie das miteinander Klingen wie auch die geteilte Stille, das Eintauchen in den Moment, den Raum und das Singerlebnis mit den Menschen im Kreis.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bequeme Kleidung ist von Vorteil.
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Die Goldberg-Variationen von Bach werden auf Mandoline interpretiert und in zwei Teilen Variation um Variation mit theologischen, musiktheoretischen und zugleich spirituellen Überlegungen abgeschritten. Emil Cioran schrieb im Blick auf das Werk, das aus einer Aria und 30 Variationen darüber besteht: "Wir überlassen uns dem Echo, das sie in uns geweckt haben. Nichts existiert mehr, ausgenommen eine inhaltlose Überfülle, wohl die einzige Art, mit dem Höchsten in Berührung zu kommen." Der Begriff „Clavier-Übung“ sagt nicht, dass es sich um eine Art Etüden zur Fingerübung handelt, sondern damit ist eine große, gedruckte Sammlung von anspruchsvollen Musikstücken für Tasteninstrumente wie Cembalo, Clavichord oder Orgel gemeint. Der Begriff „Clavier“ war ein Sammelbegriff für alle Tasteninstrumente.
Freitag, 16.10.2026, 19.00 Uhr,
Bibliothekssaal, Kloster Wiblingen, Ulm
Goldberg-Variationen 1: Heiter Tonraum um Tonraum durchschreiten
„Und bei dem allen nicht eine Spur von Zwang“ (Philipp Spitta)
Freitag, 23.10.2026, 19.00 Uhr,
Kleine Wengenkirche, Ulm
Goldberg-Variationen 2: Metaphysik und Glaube in der „Clavierübung“ Bachs
„Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur“ (Jürgen Werth)
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Bild: Julia Dorn
Erleben Sie mit Ihrer Familie die Freude
am gemeinsamen Singen und stärken Sie Ihre Verbindung durch Musik.
In diesem Workshop lernen Sie neue Lieder kennen und entdecken alte Lieder in neuem Gewand.
Wir verbinden Singen mit Bewegung und rhythmischen Körperaktionen und stellen dabei immer die Freude in den Mittelpunkt.
Get up everybody and sing!
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Leben und Person des Franz vor Assisi, der vor 800 Jahren starb, werden lebendig in Texten aus dem Franziskusroman „Bruder Feuer“ von Luise Rinser. Musikalische Impulse vertiefen die Begegnung mit dem eindrucksvollen Heiligen.
Außerdem sind in der Kirche St. Elisabeth Malereien der Künstlerin Marianne Hollenstein zu sehen, die Motive aus dem Sonnengesang des Franziskus darstellen. Sie wurden zum 800. Jubiläum des Sonnengesangs 2025 für die keb Ulm-Alb-Donau angefertigt. Die Kunstwerke sind während der Öffnungszeiten der Kirche zu sehen: Dienstag 9 - 13.30 Uhr, Mittwoch - Freitag 9 - 11.30 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 14.30 bis 16 Uhr.
Bild: Franziskus dichtet den Sonnengesang, Skulptur am Originalort Kloster San Damiano bei Assisi (Foto: Oliver Schütz)
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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