
Bild: keb-Ulm / Sarah Scharpf
Je zweckorientierter die Zeiten, desto mehr verstärkt sich der Wunsch nach Romantik, nach Liebe und Geborgenheit. Diese Sehnsucht, die zugleich eine Rückbesinnung auf Tradition und Brauchtum bedeutet, drückt sich auch in vielen Hochzeitsfeiern aus. Brautpaare freuen sich über den Reis- oder Konfettiregen, der sie nach der standesamtlichen Trauung empfängt. Die weiblichen Gäste versuchen den Brautstrauß zu fangen, den die Braut in die Menge wirft. Und natürlich genießt es die Braut, wenn ihr frisch Angetrauter sie über die Schwelle trägt.
Es sind Traditionen, die die Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Einige der schönsten Hochzeitsbräuche lernen wir bei dieser romantischen Stadtführung kennen, von Brautkrone und Myrtenkranz bis hin zum Schleiertanz!
Diese und weitere Geheimnisse rund um Liebe, Haus, Hof und Eheglück werden bei dieser spritzigen Führung gelüftet!
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Leben und Person des Franz vor Assisi, der vor 800 Jahren starb, werden lebendig in Texten aus dem Franziskusroman „Bruder Feuer“ von Luise Rinser. Musikalische Impulse vertiefen die Begegnung mit dem eindrucksvollen Heiligen.
Außerdem sind in der Kirche St. Elisabeth Malereien der Künstlerin Marianne Hollenstein zu sehen, die Motive aus dem Sonnengesang des Franziskus darstellen. Sie wurden zum 800. Jubiläum des Sonnengesangs 2025 für die keb Ulm-Alb-Donau angefertigt. Die Kunstwerke sind während der Öffnungszeiten der Kirche zu sehen: Dienstag 9 - 13.30 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, sowie Freitag 8 - 11.30 Uhr.
Bild: Franziskus dichtet den Sonnengesang, Skulptur am Originalort Kloster San Damiano bei Assisi (Foto: Oliver Schütz)
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Wie muss man sich einen Tag im Münster um das Jahr 1500 vorstellen? Bei dieser Führung wird das geistliche Leben dieser Zeit in der Ulmer Pfarrkirche lebendig. Erläutert wird die Verwendung von noch vorhandenen und von verschwundener Ausstattungsstücke wie Seitenaltäre und Sakramentshaus.
Bild: Das Ulmer Münster innen mit Blick ins Südschiff (Foto: O. Schütz)
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Selig, die Frieden Stiften - Jahresthema 2026 der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft DRS
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
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Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Sonntag, 15.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Die schmerzreiche Ablösung des Christentums vom Judentum prägt das Verhältnis der beiden Religionen bis in die Gegenwart. Der Entwicklung von Nähe und Distanz geht dieser Vortrag nach. Er zeichnet Stationen des christlichen Antijudaismus und Antisemitismus nach. Er fragt nach der Haltung des Papstes im Holocaust und nach der anschließenden Neupositionierung des Katholizismus zum Judentum.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Im Gedenken an die Novemberpogrome 1938.
Bild: Die neue Synagoge in Ulm, Foto: Oliver Schütz
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Seine Eltern gaben ihm den Namen des Kriegsgotts Mars. Er sollte in der römischen Armee Karriere machen. Doch Martin entdeckte das Christentum für sich. Er suchte Frieden und wurde zu einem der bedeutendsten Heiligen der jungen Religion. Diese Präsentation wirft ein neues Licht auf die Person des Martinus. Sie zeigt auch dessen Wirkung auf Franz von Assisi und Menschen bis heute.
Bild: Martin als Soldat auf dem Kriegerdenkmal des Friedhofs bei der Pfarrkirche St. Martin in Unterkirchberg, Foto: Oliver Schütz
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Die Ulmer Jüdin Hanna starb 1344. Von vielen unbeachtet ist ihr Grabstein in der Rabengasse zu sehen. Er steht exemplarisch für das spannungsreiche Verhältnis von Juden und Christen in Ulm. Die jüdisch-christliche Geschichte steht bei diesem Gang durch die Stadt im Mittelpunkt. Dabei werden auch Motive aus der Oper "La Juive" von Halévy aufgegriffen, die im Theater Ulm zu erleben ist.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Zusätzlicher Termin: Freitag, 13. November 2026, 16.00 - 17.30 Uhr, Anmeldung hier
Bild: Die neue Synagoge in Ulm am Weinhof (Foto: keb/Schütz)
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Die in Ulm geborene Hildegard Knef war ein Ausnahmetalent: Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin. Ende 2025 wäre sie 100 Jahre alt geworden. An diesem Abend wird in Liedern von Hildegard Knef und in Geschichten aus ihrem Leben erzählt: Ihr Weg von der Zeichnerin bei der Ufa zur Schauspielerin, ihre Erfolge am Broadway und als Autorin, ihre Erinnerungen an den Krieg, ihre Kindheit, ihre Ehen und Beziehungen zu Männern, ihre Ängste und Träume.
Informationen auf den Kulturseiten der Stadt Ehingen
Vorverkauf: im Kulturamt Ehingen im Franziskanerkloster Spitalstr. 30 (Tel. 07391 503 503), bei der Touristinfo Ehingen Marktplatz 1 oder an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online: www.reservix.de
Bild: Hildegard Knef, Foto: Nationalarchiv der Niederlande, Eric Koch/Anefo (gemeinfrei, Detail)
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Baustellenbedingt verhüllte Heiligenfiguren in der Wiblinger Basilika
Die Installation der Künstlerin Marianne Hollenstein setzt sich mit den Themen Verblendung, Vertreibung, Vernichtung und Erinnerung auseinander. Als Dialog mit der Geschichte eröffnet sie 88 Jahre nach den Novemberpogromen in Ulm Rückblicke, aber auch Ausblicke. Die Kunstwerke entstehen im Zusammenspiel mit der Baustelle in der Basilika Wiblingen. Dort sind Figuren und Altäre zurzeit verhüllt, was wiederum zum Thema Verblendung im Christentum führt.
Veranstaltungen zur Installation:
Lecture-Performance mit Musik, Impulsen und Texten von Jehuda Amichai
Dienstag, 10. November 2026, 18.00 Uhr
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Zur Eröffnung der Installation sind Texte des israelischen Dichters Jehuda Amichais zu hören, geboren 1924 in Würzburg, emigriert 1936 nach Jerusalem, gestorben 2000. Amichais Werke sind untrennbar verbunden mit seinen traumatischen Erlebnissen in den Jahren des Nationalsozialismus und in mehreren arabisch-israelischen Kriegen. Er gilt als einer der bedeutendsten modernen israelischen Dichter. Neben Lesungen seiner Texte gibt es Musik und Impulse, die auch Bezug auf die Kunst-Installation in der Basilika nehmen.
Mitwirkende:
Führungen durch die Kunst-Installation
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Sonntag, 15.11.2026, 15.00 – 16.00 Uhr
Sonntag, 22.11.2026, 11.45 – 12.45 Uhr (nach dem Gottesdienst)
Die Führungen setzen sich mit der Installation VER_BLENDUNG / DE_LUSION von Marianne Hollenstein auseinander. Sie zeigen Bezüge zum historischen Verhältnis zwischen Christen und Juden und zum Vorwurf der Verblendung auf. Durch Hinsehen wird ein neues Verständnis ermöglicht.
Führung: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Die Installation ist bis 30. November 2026 zu den Öffnungszeiten der Basilika Wiblingen zu sehen.
Das Kunstprojekt wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Ulm und die Seelsorgeeinheit Basilika Wiblingen
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Über 1000 Jahre lang haben die Ulmer ihre Toten auf dem Alten Friedhof beigesetzt. Die Führung stellt einige der erhaltenen Grabmale vor. Es geht um interessante Lebensläufe, merkwürdige Inschriften und hintersinnige Symbole. Aber auch Geschichte und Geschichten, die nicht mehr direkt sichtbar sind, werden hier lebendig.
Bild: Der Alte Friedhof in Ulm (Foto: O. Schütz/keb)
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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