
Bild: Patmos-Verlag / Ursula Frühe
Nach einer kurzen Lesung aus ihrem Buch NEURONENGEWITTER möchte die Autorin Ursula Frühe verbreiteten Klischees über ADHS auf den Grund gehen, offene Fragen beantworten und betroffene Familien stärken.
Entgegen vieler Vorurteile über angebliches Erziehungsversagen von Eltern stellt sie klar:
ADHS ist keine erworbene Störung.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Eltern, sondern auch an pädagogische Fachkräfte sowie alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
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"Wenn Du jetzt nicht kommst, gehe ich ohne Dich."
"Ich zähl bis drei und dann…"
"Jetzt stell‘ Dich nicht so an. So schlimm war das auch wieder nicht."
Vielleicht haben Sie sich früher einmal vorgenommen, diese Sätze nicht zu sagen, wenn Sie später mal Kind(er) haben. Diese Sätze, die wir als Kind schon richtig fies fanden und die ungewollt ihre Spuren in uns hinterlassen haben.
Heute sind wir jetzt diejenigen, die 24/7 Verantwortung tragen. Die versuchen, Familie, Job und „das restliche Leben“ unter einen Hut zu bekommen. Die manchmal aufstehen und nicht wissen, woher sie die Kraft nehmen sollen, die es braucht, um den Tag zu überstehen. Und genau diese Tage sind es dann oft, die uns zu den Eltern werden lassen, die wir doch niemals werden wollten. Für diese Situationen gibt es keine schnellen und einfachen Lösungen.
Wenn Sie allerdings jemanden brauchen, der Ihnen sagt, dass Sie das alles „mehr als gut genug“ machen und wenn Sie meine Gedanken dazu hören möchten, wie wir dieses „lästige Erbe“ annehmen und vielleicht sogar in etwas möglichst Gutes verwandeln können, lade ich Sie herzliche zu diesem Abend ein.
Sie werden hier nichts über eigene Kindheitserinnerungen erzählen müssen – und Sie werden auch nicht verurteilt werden für das, womit Sie gerade nicht so zufrieden sind.
Dieser Vortrag ist ein „safer space“ mit der Einladung, sich selbst in manchen Situationen ein bisschen besser zu verstehen, damit das Leben mit Kindern ein bisschen leichter werden kann und darf.
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Bild: keb-drs
Gute Sprachkenntnisse sind entscheidend für den Bildungserfolg und die Zukunft von Kindern. Viele Familien leben im Alltag mit mehreren Sprachen – das ist ein großer Schatz, bringt aber auch Fragen mit sich:
Sollen wir zu Hause unsere Sprache(n) sprechen?
Lernt mein Kind genug Deutsch?
Wie entwickeln sich Sprachen bei Kindern und was können wir tun, wenn Kinder z. B. spät sprechen oder die Familiensprache nicht sprechen möchten?
In dieser Veranstaltung bekommen Eltern Informationen über den Spracherwerb sowie praktische Tipps, wie sie ihre Kinder beim Aufwachsen mit mehreren Sprachen gut begleiten können.
Gemeinsam sprechen wir über Fragen, Sorgen und Wünsche rund um Sprache, Erziehung und Bildung. Eine Veranstaltung für Eltern von Kindern von 0 bis 6 Jahren.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
Die Kraft des Spiels – wie Kinder ganz nebenbei fürs Leben lernen
Referentin: Annalena Spiertz
Dienstag, 1.12.2026, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Tuttlingen
KI als Lernhilfe - was Eltern wissen sollten
Referent: Wolfgang Duttlinger
Donnerstag, 14.1.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Bodenseekreis
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Rituale spielen auch in der Eltern-Gruppe eine große Rolle. Im Advent gibt es den Adventskranz und an Weihnachten gibt es die Weihnachtsgeschichte. Diese Themen kann man gut in der Eltern-Kind-Gruppe sichtbar machen. Und wie schön, wenn man diese Rituale auch zu Hause wiederfindet.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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Bild: keb-drs
Spielen ist weit mehr als Beschäftigung – es ist die Grundlage für Selbstständigkeit, Impulskontrolle und ein gesundes Lernen.
Was brauchen Kinder wirklich, um stark und schulfähig zu werden?
Warum ist freies Spiel so wertvoll?
Sie erfahren, wie Kinder im Spiel ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten entwickeln und wie Sie dies als Eltern mit einfachen Ideen gezielt unterstützen können – ohne selbst dauerhaft mitzuspielen.
Oft ist weniger mehr – und genau darin liegt die Chance für die Entwicklung Ihres Kindes und einen entspannten Familienalltag.
Für Eltern von Kindern von 0 bis 6 Jahren.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
KI als Lernhilfe - was Eltern wissen sollten
Referent: Wolfgang Duttlinger
Donnerstag, 14.1.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Bodenseekreis
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Eltern sein ist oft wie ein Balanceakt – zwischen Selbstvertrauen, Gelassenheit und den täglichen Herausforderungen. Dies kennen sicher alle Eltern – Kinder, die besondere Bedürfnisse haben, fordern Mütter und Väter dabei auf ganz eigene Weise.
Deshalb wendet sich unser Kursangebot an diejenigen, die sich einen Austausch mit anderen Betroffenen wünschen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Bedürfnisse und die Entwicklung des Kindes, sondern auch die eigene Selbstfürsorge. Das Handicap oder etwaige Therapieoptionen stehen im Hintergrund. Stattdessen vertiefen wir Themen, die den Familienalltag, die Erziehung und die Beziehungsqualität bereichern – zugeschnitten auf die jeweilige Lebenssituation.
Der Kurs unterstützt Eltern von Kindern mit Behinderung dabei, einen freundlich-festen Erziehungsstil zu entwickeln – für ein entspanntes, bereicherndes Miteinander, das auch die eigenen Kräfte im Blick behält.
Anmeldung: bis 6.1.2027 unter www.keb-ostalbkreis.de oder per E-Mail: info@keb-ostalbkreis.de oder 07361 3777 440.
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Die ersten Jahre sind für alle Bereiche des Lebens, auch für den Bereich der Religion, ganz entscheidend für die weitere Entwicklung eines Kindes.
Viel hängt davon ab, wieviel Vertrauen, Ermutigung und Zuwendung ein Kind hier erfährt und welche Erfahrungen es in den weiteren Lebensjahren diesbezüglich macht.
Kleine Kinder machen ihre Erfahrungen von Anfang an im Alltag über die „Sprache der Sinne“.
Das gilt ganz besonders auch für religiöse Erfahrungen und die späteren Bilder von Gott.
Sehr oft handelt es sich hier um Situationen, in denen „das Religiöse“ oder der Bezug zu Gott auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind.
An diesem Abend bekommen Sie nach ein wenig Theorie konkrete, ganz praktische Vorschläge, wie Gott im Familienalltag ins Spiel gebracht werden kann: Rituale, Fingerspiele, Schachtelgeschichten sowie Literaturvorschläge und weitere Tipps.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Bild: keb-drs
Kinder nutzen KI selbstverständlich – viele Eltern fühlen sich unsicher.
Dieser Online-Vortrag zeigt verständlich und praxisnah anhand konkreter Live-Demos, wie KI Kindern und Jugendlichen beim Lernen hilft, wo Risiken liegen und welche Regeln sinnvoll sind.
Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Bild: Kess
An diesem Abend erfahren Eltern im Onlinekurs „Die anderen dürfen das auch!“, wie sie Konflikte mit ihren Teenagern konstruktiv und gemeinsam lösen können.
Konflikte gehören zum Erwachsenwerden dazu, doch oft fehlen Eltern die Werkzeuge, um diese produktiv zu gestalten.
Der Kurs zeigt Wege auf, wie man Streitpunkte erkennt, anspricht und gemeinsam Kompromisse findet. So wird das Familienklima nachhaltig verbessert.
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Längst ist klar, dass ungefähr 70% der Betroffenen ihre ADHS-Symptomatik ein Leben lang behalten, wobei sich die Ausprägung und Symptomatik über die Lebensspanne ändern.
Die Autorin des Buches „Neuronengewitter“ stellt in ihrem Vortrag mögliche Coping-Strategien vor für einen besseren Umgang mit ADHS im Erwachsenenalter.
Dennoch erfordert die Diagnose die Toleranz des sozialen Umfelds.
Auch Familienangehörige sowie weitere Interessierte sind herzlich willkommen.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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