Für alle, die ihren Glauben reflektieren wollen, fundierte Antworten auf zentrale Lebensfragen suchen oder in der Unübersichtlichkeit heutiger Sinnangebote nicht die Orientierung verlieren wollen, kann das Miteinander und Ineinander von theologischen und philosophischen Argumenten eine große Hilfe sein. Es wird die Denkgeschichte von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis heute verständlich durchschritten, mit besonderem Blick auf Denker, die Philosophie und Theologie in ihrem Werk in Beziehung setzen: Mit Platon und Plotin die Seele fliegen lassen; Seneca und Paulus als Zeit- und Denkgenossen der Gelassenheit; die gute Welt bei Augustinus und die beste aller Welten bei Leibniz; Thomas Aquin und Meister Eckhart über das Sein Gottes und sein Erkennen; Kierkegaard und Nietzsche als kritische Propheten; „christliche“ Philosophie bei Romano Guardini und Edith Stein; die verborgene Theologie bei Wittgenstein und Heidegger; Jean-Luc Nancys und Slavoj Zizeks gewagte Interpretationen des Christentums.
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„Nochmal!“ Regelmäßige gemeinsame Erlebnisse und bunte Rituale im Familienalltag unterstützen eine glückliche, harmonische Eltern-Kind-Beziehung, die bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Erlebnis-Rituale schaffen bleibende Erinnerungen und stärken die Beziehungen innerhalb der Familie. Anti-Stress-Rituale können Konflikte im Familienalltag vermindern und ein entspanntes Zusammenleben fördern. An diesem Termin werden die besten Ideen für gemeinsame Erlebnisse und ein liebevolles Miteinander vorgestellt, aber auch, Rituale, die gegen stressige Situationen im Eltern-Kind-Alltag helfen.
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Gemeinsam feiern wir Gottesdienst mit allen Sinnen, gestaltet von Frauen für Frauen. Wichtig ist uns die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Stärkung. Dazu sind Frauen jeden Alters ohne Anmeldung herzlich eingeladen.
Dienstag, 29.09.2026, 19.30 Uhr
Nelly Sachs und Paul Celan - eine Freundschaft in Briefen
Wir werden uns die Biografien der beiden anschauen, dann die Bedeutung des Briefwechsels, Sprache und Sprachlosigkeit werden ein Thema sein und es geht um die Bedeutung von Gott im Werk der beiden. Anschließend kommen wir miteinander ins Gespräch.
Dienstag, 13.10.2026, 19.30 Uhr
Heilige Wiborada, äußerlich eingeschlossen, innerlich frei
Dienstag, 24.11.2026, 19.30 Uhr
Kommt, wir bringen Gott zur Welt. Marias Auftrag
Dienstag, 26.1.2027, 19.30 Uhr
Die Zweitfrau Hagar – von Gott gesehen: „Den sehen, der mich sieht“
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 1 - als Online-Schulung
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Bild: Martina Liebendörfer
Kinder lieben es, wenn man ihnen Geschichten erzählt.
Für die Sprachentwicklung sind sie ein unerschöpflicher Schatz, denn Kinder lernen Sprache durch Sprechen und Erzählen.
Schon ganz kleine Kinder nehmen Geschichten und kurze Verse jedoch ganz anders wahr, wenn sie sie nicht nur hören, sondern auch sehen und erleben.
Wie kann es gelingen, so lebendig und anschaulich zu erzählen, dass auch schon kleine Kinder angesprochen werden und aktiv mitmachen können?
Dies kann mit unterschiedlichen Methoden sehr kreativ und unter Einbezug verschiedener Sinne geschehen. Erzählen kann man mit Figuren, Gegenständen, Symbolen, Bewegungen, Instrumenten, Liedern, Geräuschen, Schachtelgeschichten und vielem mehr. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden ganz konkrete Beispiele, die einen religiösen Bezug haben, vorgestellt.
Es werden außerdem Vorschläge gemacht, wie diese Geschichten mit Liedern, Fingerspielen und Bastelideen inhaltlich abgestimmt werden können.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Wie kann ein gutes Leben im Alter in unseren Gemeinden gelingen? Welche Angebote fördern Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft? Beim Markt der Möglichkeiten erhalten Sie vielfältige Einblicke in gelungene Projekte und Initiativen aus dem Dekanat Ehingen/Ulm. Lernen Sie engagierte Menschen kennen, tauschen Sie sich aus und lassen Sie sich für Ihre eigene Gemeinde inspirieren.
Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Organisationen stellen ihre Angebote in kurzen Impulsen vor. Vorgestellt werden unter anderem:
• Mittagstisch
• Ökumenischer Besuchsdienst
• Begegnungsnachmittage
• Projekt „Teilhabe im Alter“ im Donauwinkel
Forum Teilhabe im Alter
Der Markt der Möglichkeiten findet im Rahmen des Forums Teilhabe im Alter statt. Das Forum fördert den Austausch und die Vernetzung von haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die sich für und mit älteren Menschen einsetzen. Es bietet die Möglichkeit, sich über die Lebenssituation älterer Menschen im Dekanat Ehingen/Ulm und im Alb-Donau-Kreis zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für eine gute Gestaltung des Älterwerdens zu entwickeln.
Wer kann teilnehmen?
Eingeladen sind alle Menschen, die sich in irgendeiner Form für oder mit Menschen ab 60 Jahren engagieren oder sich über die Lebensperspektiven älterer Menschen informieren, austauschen und vernetzen möchten.
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Die Stadt war im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört worden. Zwischen 1630 und 1634 starb die Hälfte der 5000 Einwohner. 444 Häuser und sechs Kirchen brannten nieder. Die Schutzengelkirche war bei einem Stadtbrand bis auf die Grundmauern zerstört, aber schon 1640 zur Wiederbenutzung eröffnet und 1662 neu eingewölbt worden. Die Giebel, die in Eichstätt und an vielen Orten wieder hochgezogen wurden, sind Sinnbild der Wiedererrichtung eines emporragenden Dreiecks, an dessen Spitze Gott wieder seinen Platz hat. Äußerer Aufbau dient innerer Auferbauung. In Angst und Enge gilt es, die Herzen der Menschen zu weiten und dazu Kuppeln zu bieten, die alles überwölben. Dies wird im Spiegel der wichtigsten Bauwerke der Stadt erschlossen.
Buszustiege in Eggingen, Wiblingen, Donaubad, Rosengasse, Böfingen, Seligweiler, dann nach Eichstätt
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Bild: keb/KI
"Es war einmal und wird auch wieder sein…“
Die besondere Kraft des Märchens liegt darin, direkt zur Seele zu sprechen. Es kann bis in unser tiefstes Inneres hineinwirken und von hier aus will es verstanden werden.
An diesem Märchentag wagen wir einen Blick in den Märchenspiegel, um ein Märchen genauer zu betrachten. Wir sehen darin einen Weg: unbekannt, anstrengend, mutig. Die Märchenheldin muss ihn gehen, um zu ihrer eigenen Persönlichkeit heranzureifen. So kann sie schließlich das Glück finden, das ihr bestimmt ist.
Die Lebensweisheit des Märchens trifft auf die körperliche Weisheit des Atems. Die zugelassene Atemfunktion (nach Prof. Middendorf) umschließt Körper, Geist und Seele. Ihre Übungen aus dem Bereich Atem und Bewegung, öffnen in uns den Blick für das Wesentliche.
Wir arbeiten an diesem Tag mit Rollenspielen, Atem und Bewegung, Gesprächen, rituellen Elementen und kreativen Methoden.
Bitte mitbringen: Zeichenblock, Buntstifte, Schere, Klebstoff, Schreibzeug, bequeme Kleidung, Wolldecke und dicke Socken.
Bitte für das gemeinsame Mittagessen etwas mitbringen.
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Werner von Ellerbach war der erste Abt des 1093 gestifteten Benediktinerklosters Wiblingen. Abt Werner starb von 900 Jahren am 4. Juni 1126. Die Führung des Kirchenhistorikers Dr. Oliver Schütz geht seinen Spuren in der Basilika nach. Sie führt 900 Jahre zurück in die Anfangszeit der Abtei Wiblingen.
Die Führung wird auch am Sonntag, 6. September 2026, 11.45 – 12.45 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) angeboten.
Bild: Epitaph von Abt Werner an der Stelle seines Grabes in der heutigen Kirche (Foto: keb)
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Vor genau 800 Jahren, am 3. Oktober 1226 starb Franziskus. Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und ist heute einer der beliebtesten Heiligen. Er erfand das Mönchtum neu. Lebten bis dahin Ordensleute vor allem fest in einem Kloster, bevorzugten die Franziskaner die Beweglichkeit. Auch nach Ulm kamen die 'Barfüßer' schon bald nach dem Tod ihres Gründers. Diese Führung an seinem Todestag folgt den Spuren des Franziskus und des Ulmer Klosterlebens.
BILD: Die einstige Ulmer Barfüßerkirche (c) Stadtarchiv Ulm
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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