Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Donnerstag, 09.07.2026, 20.00 Uhr
Metaphysik der Monaden, Blasen und Bläschen
Wie Menschen Räume schaffen und wie Räume Menschen
„Der lebt doch in einer Blase!“, hören wir Menschen sagen und Journalisten schreiben. Was als Vorwurf der Kleinkariertheit oder als Ärger über die Nichtübereinstimmung mit der eigenen Meinung adressiert ist, entpuppt sich philosophisch als Leersatz. Denn es ist gar nicht anders möglich, als dass ein Mensch in „seiner“ Vorstellungswelt lebt und ein Stück weit nicht über „seine“ Welt hinauskann (und oft genug auch nicht will). „Ich bin meine Welt“ (Ludwig Wittgenstein). Die Frage ist, wie groß die Blase ist und ob sie andere Blasen „berührt“. Dies wird mit einem Seitenblick auf die Leibnizsche Monadologie entfaltet.
Weitere Termine der Reihe:
Dienstag, 08.09.2026, 20.00 Uhr
Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht
Subjektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Johannes Eriugena betont die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach: „Ihm gebührt kein Name“. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen: „Der menschliche Geist kennt sich selbst und kennt sich auch nicht. Er kennt sich, sofern er ist, und weiß dagegen nicht, was er ist.“ Auch vom Menschen könne leichter gesagt werden, dass er ist, als was er ist. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
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Orgel der Ulm Pauluskirche (Foto: keb ES/Scholder)
Mit ihrer Veranstaltungsreihe „Orgelkultour“ kommt die keb Esslingen 2026 nach Ulm. Interessierte aus und um Ulm können teilnehmen. Sie erleben die Ulmer Orgellandschaft, geprägt von sowohl historischen als auch modernen Instrumenten mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichsten Klängen. Der Konzertorganist Hans Martin Kröner präsentiert die verschiedenen Instrumente mit beeindruckender musikalischer Ausdruckskraft und Können und gewährt spannende Einblicke in die Welt der Orgelmusik. Dabei bietet sich die außergewöhnliche Gelegenheit, den Orgeln ganz nah zu begegnen und dem Künstler über die Schulter zu schauen.
Alle, die Freude an Orgelmusik haben und sich für die Königin der Instrumente interessieren, sind zu dieser Orgelexkursion herzlich eingeladen. Es erwarten Sie Orgelführungen und -konzerte in der Martin-Luther-Kirche, Pauluskirche, St. Georg, St. Klara, St. Maria Suso sowie ein Abstecher ins Kloster Wiblingen. Eine besondere Stadtführung, sowie der Austausch mit dem Organisten und in der Gruppe runden das Wochenende ab.
Die Kosten beinhalten Reiseleitung, Führungen, Konzerte und Transferfahrten in Ulm im Rahmen des Programms (ohne Anreise).
Hier geht es direkt zur Online-Anmeldung bei der keb Esslingen
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Kommen Sie mit uns auf eine musikalische Reise durch die verschiedenen Facetten einer Beziehung. Wir erzählen von Verliebtsein und Verlassenwerden, von Zweisamkeit und Einsamkeit, von Liebe, Enttäuschung, Hoffnung und Mut.
Herzliche Einladung an Paare, Singles und alle, die an diesem Thema interessiert sind. Schaffen Sie mit uns durch Musik und gemeinsames Singen Raum für Emotion, Reflexion und Verbundenheit, denn „Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied." (Ya Beppo)
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Dienstag, 14. Juli 2026, 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Bischof-Sproll-Haus Ulm
Happy birthday, America!
Ein virtueller Besuch im Westen der USA
Referent: Dr. Oliver Schütz
Vor 250 Jahren wurden die Vereinigte Staaten von Amerika gegründet, aber auch die Stadt San Francisco in Kalifornien. Oliver Schütz hat dort gelebt und führt mit Bildern durch ein
faszinierendes Land und seine Geschichte.
INFORMATIONEN ZUR ÖKUMENISCHEN REIHE:
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln. Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr.
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Wie gelingt Nähe – ohne sich zu verlieren?
Wie können wir unsere Gefühle so ausdrücken, dass Verbindung entsteht, statt Streit?
Emotionale Kompetenz ist der Schlüssel zu gelingender Beziehung – mit uns selbst und mit anderen. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie Ihre Gefühle bewusster wahrnehmen, sie offen kommunizieren und empathisch mit den Emotionen Ihres Gegenübers umgehen können.
Ob als Paar oder Einzelperson: Sie erhalten Einblick in zentrale Fähigkeiten emotionaler Kompetenz – wie der Umgang mit Ärger, das Entwickeln von Empathie oder der innere Umgang mit Selbstzweifeln.
Mit anschaulichen Beispielen, Übungen zum Mitdenken und einer Prise Humor lädt der Vortrag dazu ein, die eigene Gefühlswelt neu zu entdecken – und so den Weg zu mehr Verbindung, Klarheit und Lebendigkeit in Beziehungen zu ebnen.
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Ob Monster unter dem Bett, Angst vor der Schule oder plötzliches Bauchweh vor dem Schwimmkurs – Kinderängste sind so vielfältig wie ihre Fantasie.
In diesem Vortrag geht es darum, was hinter diesen Ängsten steckt, wann sie normal sind und wie Eltern klug und einfühlsam reagieren können. Wir sprechen über Mutmachstrategien, den Unterschied zwischen realer Gefahr und kindlicher Vorstellungskraft – und warum „Da brauchst du keine Angst zu haben“ selten hilft.
Eine Einladung zum Verstehen, Schmunzeln und Entlasten – für alle, die ihrem Kind Sicherheit geben möchten, ohne selbst die Nerven zu verlieren.
Veranstalter und Anmeldung: bei der keb Rottweil
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Kleine Tiere faszinieren Kinder. Auf der Wiese gibt es viele kleine Tiere: Da laufen Ameisen, fliegen und krabbeln Käfer und Bienen, manchmal sieht man auch Regenwürmer. Was kann man da alles entdecken – und wie kann das in Spielgruppen thematisiert werden?
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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Für viele Frauen und Männer ist Hausarbeit ein notwendiges Übel. Was könnte man/frau in der Zeit nicht alles Schöne machen …
Egal ob Mann oder Frau, jung oder schon älter, einzeln oder als Paar gemeinsam, mit oder ohne Kind/Kinder, erfahren oder noch unerfahren: Werden Sie erfolgreicher Haushaltsexperte / erfolgreiche Haushaltsexpertin und genießen Sie die eingesparte Zeit.
Wir zeigen Ihnen in netter, entspannter Runde mit ausreichend Spaß wie Sie …
- das „tägliche Chaos“ vermeiden
- Ihre Zeit besser einteilen
- beim Haushalten sparen
- schnelle, vollwertige Mahlzeiten zubereiten können
- Ihre Wohnung mit unseren Tipps effektiv sauber halten
An folgenden Terminen bekommen Sie praktische und wertvolle Anregungen:
Die Termine können auch einzeln besucht werden.
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Kloster Helfta (Foto: Ulrich Kloos)
Reiseverlauf (Änderung vorbehalten):
1. Tag: Fahrt ab Ulm-Wiblingen im Reisebus nach Erfurt, geführter Rundgang mit Außenbesichtigungen u. a. zum Architekturensemble von Dom und Severikirche, durch die Fußgängerzone mit den restaurierten Gebäuden. Hotelbezug für 4 Nächte im Kloster Helfta.
2. Tag: Ausflug nach Halberstadt. Stadtführung - Geschichte einer 1200-jährigen Stadt erleben - mit Außenbesichtigungen historischer Fachwerkhäuser, der Martinikirche. Gang zur Liebfrauenkirche. Freie Zeit. Führung durch den Dom.
3. Tag: Ausflug in die bekannte Fachwerk- und Silberstadt Quedlinburg, Führung in der mächtigen Stiftskirche St. Servatius, Zeit zur freien Verfügung.
4. Tag: Fahrt zum Benediktinerkloster zur Habsburg. Eigenständige Besichtigung des Kloster Huysburg, Rückfahrt nach Helfta. Auf Wunsch Fahrt nach Lutherstadt Eisleben und Möglichkeit zu eigenständigen Besichtigungen.
5. Tag: Ausflug in die Dom- und Hochschulstadt an der Saale nach Merseburg.Geführter Rundgang durch den Dom. Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Reise.
Leistungen: Fahrt und Ausflüge im Fernreisebus mit erfahrenem Fahrer; Unterbringung im Kloster Helfta, im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/ WC; 4x Frühstück, 4x kaltes Abendessen, örtl. fachkundige Führungen, lt. Programm, Erfurt, Halberstadt, Dom Halberstadt inkl. Eintritt, Dom Quedlinburg inkl. Eintritt, Dom Merseburg inkl. Eintritt.
Die Reise hat auch eine geistlich-klösterliche Komponete. Das Kloster Helfta, gegründet von der Mystikerin Gertrud von Helfta, ist wieder aufgebaut und seit 1999 besiedelt von Cisterzienserinnen. Während des Aufenthalts ist es möglich morgens und abends an den Gebetszeiten und der morgendlichen Messe mit den Schwestern teilzunehmen.
*Preis p. P. im DZ: EUR 670 - bei 30 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen nicht erreicht werden, kann ReiseMission die Reise gemäß § 9 AGB spätestens am 21. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt absagen. Nicht enthalten: Trink- und weiteres Eintrittsgeld, Getränke, persönliche Ausgaben, evtl. Kraftstoffzuschlagserhöhungen. Bettensteuer. Kloster Huysburg bittet um eine Spende.
Bei Buchung wird eine Anzahlung von EUR 135 (zzgl. evtl. gebuchter Ver-sicherungsprämie) p. P. auf das Konto der Kath. KG St. Martin Wiblingen, IBAN: DE46 6305 0000 0007 6021 95, Verwendungszweck: "Romanik", fällig.
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Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.
Dienstag, 21.07.2026, 19.30 Uhr
Gelassene Gespanntheit
Sich dem Vielerlei um des Einen willen entziehen
Wer seinen Blick nach innen wendet, kehrt sich nicht von der Wirklichkeit ab, sondern entwickelt eine besondere Gespanntheit im Wirklichkeitsbezug. Dies umfasst Wachheit und Aufmerksamkeit, eine Hellhörigkeit auf das kleinste Geräusch hin, eine dauernde, gerne auch entspannte Gespanntheit und Überraschungsfähigkeit. Von Innen kommt eine Hinordnung und Ausrichtung auf das Wesentliche. Wer sich im Vielerlei verliert, sollte sich nach Ignatius mit diesen seinen „ungeordneten Anhänglichkeiten“ auseinandersetzen.
Weitere Termine:
Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung
Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.
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Flyer
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Programmheft
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