Unser Veranstaltungsprogramm

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21.01.2020 | Ort: Untermarchtal, Bildungshaus des Klosters, Margarita-Linder-Straße 8
Gespräche über Gott und die Welt

Gespräche über Gott und die Welt

Termin: An verschiedenen Dienstagen, 20 - 21.30 Uhr
Ort: Untermarchtal, Bildungshaus des Klosters, Margarita-Linder-Straße 8
Referent/in: Schwesternteam des Klosters Untermarchtal
Veranstalter: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

An folgenden Dienstagen 2020, jeweils 20 - 21.30 Uhr:
21.01. Glauben - an was & wie?
25.02. Glauben - einfach? - alles?
24.03. GlaubensBekenntnis
31.03. Gebote - Angebote Gottes
26.05. ER lebt - ein Zeugnis
23.06. Dreifaltigkeit - Gott in Beziehung
30.06. Vaterunser
28.07. Beten
01.09. Sakramente
29.09. getauft und …
27.10. Begeistert & Begabt
03.11. Erfüllt vom Heiligen Geist
08.12. Menschwerdung
29.12. Christ sein

Unsere Zeit und die Fragen der Welt fordern uns Christen auf Antworten aus unserem Glauben heraus zu geben. In den Gesprächen über Gott und die Welt wollen wir uns die Grundlagen unseres Glaubens erschließen.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1323&P_No=1#anker1323

31.01.2020 | Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Einführung in die Gregorianik

Einführung in die Gregorianik

Singend die Welt verändern

Termin: Freitag, 31. Januar - Samstag, 2. Februar 2020
Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Referent/in: Angelika Moths, Dozentin an der Schola Cantorum Basel
Kosten: 55 Euro
Veranstalter: Informationen und Anmeldung beim Veranstalter: Kloster Brandenburg/Iller e.V., E-Mail: info@kloster-brandenburg.de, Tel.: 07347 955 0, www.kloster-brandenburg.de

Den Kursteilnehmern wird die Schönheit dieser Gesänge vermittelt. Da mit Handzeichen gearbeitet wird, sind keine Notenkenntnisse nötig. Nur die Lust am Singen und der Mut dazu, muss mitgebracht werden, sowie das Interesse am Choral.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1208&P_No=1#anker1208

01.02.2020 | Ort: Erbach-Dellmensingen, Katholisches Gemeindezentrum, Schulstraße 5
Raum – Resonanz – Orte

Raum – Resonanz – Orte

Geistlich-musikalische Erschließung des Kirchenraums

Termin: Samstag, 1. Februar 2020, 9.30 Uhr
Ort: Erbach-Dellmensingen, Katholisches Gemeindezentrum, Schulstraße 5
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent (Impulse)
KMD Volker Linz (Orgel)
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Anmeldung bis 30.1. bei der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

Die Weite ist das gemeinsame Kennzeichen, wie sich mir ein Raum zeigt, wie ein (Kirchen-)Raum sich mir eröffnet, mich hereinlockt. Diese Weite ist mannigfaltig, vielfältig, angefüllt mit Nischen und Motiven, die meine Aufmerksamkeit heischen. Schönes Chaos – aber auch Ordnungen, Linien und Muster tun sich auf: Konstellationen im Durcheinander. Ich möchte das Ganze wahrnehmen und überblicken. Zu diesem „Überblick“ ist das Ohr mehr fähig als das Auge, und so kommt der Musik eine besondere Rolle zu einer Gesamtschau (= Panorama) im Glauben zu. „Das Hören ist ein Blicken. Dies ‚mit einem Blick’ das Ganze ‚übersehen’ und das ‚Überhören’, so alles zusammen, sind eines und dasselbe“ (Martin Heidegger).

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1284&P_No=1#anker1284

07.02.2020 | Ort: Ulm, Wengensaal unter der Wengenkirche, Wengengasse 10
Die Kirche und die Frauen

Die Kirche und die Frauen

Kommt die katholische Kirche aus dem Koma?

Termin: Freitag, 7. Februar 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Wengensaal unter der Wengenkirche, Wengengasse 10
Referent/in: Jacqueline Straub, katholische Theologin, Journalistin und Buchautorin, Schweiz
Kosten: Eintritt frei. Spende erbeten.
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau in Zusammenarbeit mit Engagierten der Bewegung Maria 2.0

Jacqueline Straub ist katholische Theologin, Journalistin und Autorin. Eines ihrer Bücher trägt den Titel: „Kickt die Kirche aus dem Koma! Eine junge Frau fordert Reformen jetzt“. Sie vertritt in einer dynamischen und erfrischenden Art und Weise den christlichen Glauben in unserer Gesellschaft und hat einen Wunsch: Sie möchte katholische Priesterin werden. Sie wird über ihren persönlichen Lebensweg, ihren Einsatz für das Frauenpriestertum, ihren Glauben und neue Wege in der Kirche sprechen. Ihre Impulse werden anschließend in einem Podiumsgespräch und in der Diskussion aufgenommen.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1148&P_No=1#anker1148

01.03.2020 | Ort: Rißtissen, Gemeindehaus „Arche“, Rißstr. 8 (neben der Kirche)
Lachen, Leiden, Lust am Leben

Lachen, Leiden, Lust am Leben

Die heilende Kraft der Religion

Termin: Sonntag, 1. März 2020, 18 Uhr
Ort: Rißtissen, Gemeindehaus „Arche“, Rißstr. 8 (neben der Kirche)
Referent/in: Willibert Pauels, katholischer Diakon, Kabarettist, tritt im Karneval auf als Büttenredner unter dem Namen: 'ne bergische Jung'
Veranstalter: "Christsein bewegt" - die Veranstaltungsreihe der Katholischen Seelsorgeeinheit Donau-Riß und der Evangelischen Kirchengemeinde Ersingen

Konfrontiert mit der These vieler Atheisten, als aufgeklärter Mensch sei es doch geisteskrank, noch an Gott zu glauben, fragt Willibert Pauels sich: „Bin ich bekloppt? Warum kann ich nicht aufhören, an Gott zu glauben?“ Dieser Frage geht er in seinem Buch und Vortrag „Lachen, Leiden, Lust am Leben“ nach. Im Vordergrund stehen dabei die ganz großen Fragen: Gibt es Gott? Wenn ja, warum lässt er das Leid in der Welt zu? Was ist mit dem Tod? Antworten auf diese Fragen nähert Pauels sich in gewohnt lockerem Ton. Es geht ihm weniger um Studien, Statistiken und stringente Argumentationen, sondern vielmehr um das, was ihn schon bewegt, seit er Kind ist: Die Erfahrung der Sehnsucht nach Gott, die Erfahrung der Nähe Gottes und auch der Gottferne.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1343&P_No=1#anker1343

Ausführliche Informationen hier als PDF1343

08.03.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Credo-Musik-Projekt

Credo-Musik-Projekt

Das Glaubensbekenntnis in Messen großer Komponisten

Termin: Sonntag, 8. März 2020, 16 - 17.30 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung.

Ludwig van Beethovens Missa Solemnis: Der Kampf des einsamen Gläubigen
Man hat den Höreindruck eines Menschen, für den der Glaube nicht Geschenk von außen ist, sondern in sich selbst erschaffen und erkämpft werden muss. Kein Wunder, dass Beethoven den Chor über den Glaubensartikel von der Kirche, die Gemeinschaft der Glaubenden, flott hinweg singen lässt. In dieser Einsamkeit droht das Scheitern, denn ich kann nicht alleine glauben. Und doch entfaltet Beethoven den österlichen Lebensraum ohne jeden Zweifel an das ewige Leben, unbeirrt und scheinbar unbegrenzt in einer gigantischen Fuge.

Die Reihe erschließt einmal pro Quartal das Credo einer Messe. Die Auswahl erfolgt unter Hinsicht darauf, welche Vertonung eine besondere Botschaft für heute bietet. Auftakt war im Dezember 2019 mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.

Weitere Termine: Sonntag, 21. Juni 2020, 16 - 17.30 Uhr und Sonntag, 11. Oktober 2020, 16 - 17.30 Uhr

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1285&P_No=1#anker1285

09.03.2020 | Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Die Stadt Jerusalem und ihre katholischen Christen

Die Stadt Jerusalem und ihre katholischen Christen

Religiöse Bildungsarbeit in der vh ulm

Termin: Montag, 9. März 2020, 20 Uhr
Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Referent/in: Pater Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem
Kosten: 6 €
Veranstalter: vh ulm mit der Katholischen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm

Die Stadt Jerusalem und ihre katholischen Christen
Montag, 9. März 2020, 20 Uhr
Pater Nikodemus, den ZDF-Fernsehzuschauern mit der Reihe »Ein guter Grund zum Feiern« ist ein kluger und eloquenter Arbeiter im Weinberg des Herrn. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet er in Jerusalem, in der Dormitio-Abtei auf dem Zion-Berg. In dem aufgeheizten Klima dieser Stadt, in der Juden, Christen und Muslime gleichermaßen religiöse Wurzeln haben, ist ein normales Leben nicht möglich. Wie erlebt er seine Rolle als Seelsorger für die deutschsprachigen katholischen Christen in Israel? Warum heißt sein Buch zu dem Thema »Zuhause um Niemandsland«? Pater Nikodemus wird berichten und im Anschluss Bücher signieren.
Pater Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem

weitere Termine:

Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?
Montag, 27. April 2020, 20 Uhr
Der katholische Dekan Ulrich Kloos aus Ulm hat in seinem Leben schon manches erlebt, wie den Gottesdienst mit Hunderten von weinenden Menschen vor zehn Jahren nach dem Amoklauf von Winnenden, der sich für ihn wie eine Vertreibung aus dem Paradies anfühlte. Das Paradies ist im alttestamentarischen Verständnis und im Mittelalter oft ein Garten gewesen. Aber es gibt auch die Vorstellung einer Stadt, die für den göttlichen Himmel steht. Wie passen diese unterschiedlichen Vorstellungen zusammen? Sind sie miteinander vereinbar oder lösen sie sich ab? Welches Bild haben wir heute in Zeiten von weltweiter Landflucht und urbanem Leben vom Himmel? Erscheint uns die Natur als göttlicher, friedlicher Ort, als Garten mit Pflanzen und Tieren - oder suchen wir das Heil im Getriebe der Großstadt? Dekan Kloos spannt den Bogen und freut sich auf das Gespräch.
Dekan Ulrich Kloos, Ulm

Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern
Wie sich Kirche und Tourismus in der Großstadt begegnen
Montag, 25. Mai 2020, 20 Uhr
Stephan Kreutz ist seit sechs Jahren Pastor in Bremen, in der Stadtkirche »Unser Lieben Frauen« mitten im Herzen der Stadt neben den berühmten Stadtmusikanten. Hier gilt es, die Pforten der Kirche auch für kirchenferne Menschen und skeptische Christen zu öffnen. Wie das geht? Mutig, ein bisschen verrückt und mit künstlerischen Ansätzen, die die wunderbare »Location« ins rechte Licht rücken. Aber was hat ein Pendel im Chorraum der Kirche, das in Sand schreibt, mit Citypastoral zu tun? Oder warum hing im Reformationsjahr an 14 Meter langen Seilen eine Schaukel, auf der Christen und Nichtchristen mitten in der Kirche wie Kinder auf einem Spielplatz für einen Augenblick schwerelos wurden? Darf man das? Ist das spirituell? Stephan Kreutz zeigt Bilder und möchte in eine Diskussion darüber kommen, wie wir im Norden und Süden Deutschlands unsere Kirchen öffnen können.
Pastor Stephan Kreutz, Bremen

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1274&P_No=1#anker1274

17.03.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
Patrick’s Day: Kevin, Columban und Co.

Patrick’s Day: Kevin, Columban und Co.

Irische Heilige und Melodien von der grünen Insel

Termin: Dienstag, 17. März 2020, 18 - 20 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Musik: Bluegrass Brothers mit Ulrich Brauchle (Gitarre, Mandoline) und Wolfgang Steffel (Mandoline, Mandola)
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung

Der heilige Patrick war kein Ire, sondern Brite. Als 16-Jähriger wird er um 391 von Piraten in das unzugängliche Hügel- und Bergland Irlands verschleppt. Sechs Jahre lang war er ein unfreier Knecht, der Schafe und Kleinvieh hüten musste. In der Einsamkeit und Stille des irischen Landes lernte er, auf eigene seelische Regungen zu achten. „Wenn wir aufhören, uns vor unserer Einsamkeit zu fürchten, erwacht in uns eine neue Schöpferkraft. Unsere vergessenen oder vernachlässigten Reichtümer treten allmählich spontan zutage“, schreibt John O’Donohue, ein irischer Theologe und Philosoph, der in Tübingen über Hegel promovierte. Allmählich erwacht in Patrick der Entschluss zur Flucht, die ihn über verschlungene Wege zunächst in seine britische Heimat und von dort als Missionar in das Land seiner Gefangenschaft zurückführte. Die Darstellung des Lebens Patricks und anderer irischer Heiliger ist eingebettet in den Klang irischer Tänze im glitzernden Ton der Mandoline, auf den heute keine irische Band verzichten will. Die Verwendung von Kirchentonarten eröffnet einen archaischen und religiösen Klangraum, und die typische kreative Wiederholung der Grundmotive führt geradewegs in eine meditativ-melancholische Stimmung. Anschließend Begegnungsmöglichkeit im Irish Pub „Kellys“ in Ulm.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1286&P_No=1#anker1286

23.03.2020 | Ort: Ulm, Universität, Oberer Eselsberg
Phänomen Aberglaube

Phänomen Aberglaube

Arbeitsgemeinschaft im Rahmen der Frühjahrsakademie an der Uni Ulm

Termin: An drei Nachmittagen: 23., 24. und 26. März 2020, jeweils 14 - 16 Uhr
Ort: Ulm, Universität, Oberer Eselsberg
Referent/in: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: Universität Ulm, Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung

Informationen und Anmeldung auf der Homepage des Veranstalters:
www.uni-ulm.de/einrichtungen/zawiw/angebote/akademiewochen/

Aberglaube wird heute mit harmlosen Dingen wie Glücksklee und schwarzen Katzen verbunden. Aber zu anderen Zeiten waren Zauberei und Wahrsagen, Wettermachen und Amulette weit verbreitet. Woher kommt der Aberglaube und welche Funktion haben abergläubische Praktiken? Ein Überblick über verschiedene Formen des Aberglaubens erschließt die Welt des Magischen. An Texten, Objekten und Darstellungen wird das spannende Thema dargestellt. Ein besonderer Aspekt ist der Vorwurf der Hexerei und die damit verbundenen Hexenverfolgungen. An historischen Beispielen wird deutlich, wie gefährlich Aberglaube werden konnte.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1279&P_No=1#anker1279

24.03.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Unfehlbar!?

Unfehlbar!?

Papst Pius IX. und das Erste Vatikanische Konzil

Termin: Dienstag, 24. März 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Referent/in: Prof. Dr. Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster, ausgezeichnet mit dem Leibniz-Preis, dem Communicator-Preis und dem Gutenberg-Preis. Sein aktuelles Buch: „Zölibat - 16 Thesen“
Kosten: 5 Euro
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Vorverkauf beim Veranstalter: keb Ulm, Tel. 0731-9206020

Vor 150 Jahren fand das Erste Vatikanische Konzil statt. Es gipfelt in der Erklärung der Unfehlbarkeit des Papstes. Hat sich das Konzil mit diesem Dogma selbst abgeschafft? Was waren die Beweggründe für diese durchaus umstrittene Entscheidung? Einer der renommiertesten Kirchenhistoriker und Kenner des vatikanischen Geheimarchivs beleuchtet die Hintergründe. Er schaut auf zentrale Figuren wie Pius IX., den Papst der Unfehlbarkeit, und seinen Gegenspieler, den Rottenburger Bischof Carl Joseph Hefele. Seine These: der Katholizismus wie wir ihn kennen wurde zu dieser Zeit, im 19. Jahrhundert erfunden.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1152&P_No=1#anker1152

24.03.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
„Der Name der Rose“ von Umberto Eco

„Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Ein philosophischer Roman über die Klugheit im Glauben

Termin: Dienstag, 24. und 31. März 2020, je 19 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle und Steinhaussaal, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung

Dienstag, 24. März 2020, 19 Uhr: Religion braucht das Gewissen der Philosophie
Dienstag, 31. März 2020, 19 Uhr: Philosophie braucht die Substanz der Religion

Umbertos Ecos bekannteste Schrift ist nicht nur ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman, sondern auch ein philosophisches Werk über die Bedeutung der Zeichen, eine Verhältnisbestimmung von Glaube und Vernunft, eine Entführung in eine gigantische Bibliothek voller Wissen und Geheimnissen sowie eine Einladung zur Detektivarbeit in einer überbordenden Flut von göttlichen Spuren im Leben. An zwei Abenden, die zusammen oder einzeln besucht werden können, werden Interessierte in die Denkwelt Ecos entführt und sein Ansatz für den je persönlichen Glaubensweg fruchtbar gemacht.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1287&P_No=1#anker1287

28.03.2020 | Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
Dekanatsbibeltag in St. Georg

Dekanatsbibeltag in St. Georg

Bibel mit Herz und Verstand

Termin: Samstag, 28. März 2020, 9.30 - 16.30 Uhr
Ort: Ulm, St. Georg Gemeindehaus, Beethovenstr. 1
Referent/in: Leitung: Beate Traum-Peters, Pastoralreferentin und Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: 20 € incl. Mittagessen und Kaffee
Veranstalter: Katholische Kirchengemeinde St. Georg Ulm mit Dekanat Ehingen-Ulm

Anmeldung bis 21.3. beim Pfarramt St. Georg, Ulm, Tel. 0731/153870, E-Mail: stgeorg.ulm@drs.de

"Sie werden lachen, die Bibel", antwortete Bert Brecht auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch. Geschichtsepos, zarte Poesie, Kriminalfälle, Tipps für die tugendsame Hausfrau, Liebeslyrik, Gesetzestexte, Anweisungen für ein Leben in Fülle mit der Aussicht auf Ewigkeit - all das bietet das Buch der Bücher in seiner bunten Vielfalt. Am achten Bibeltag dieser Art können Interessierte in verschiedenen Workshops in diese Vielfalt eintauchen.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1288&P_No=1#anker1288

29.03.2020 | Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Die verlorene Mystik

Die verlorene Mystik

Gebet als Seele des Lebens

Termin: Sonntag, 29. März 2020, 15 – 17 Uhr,
Ort: Dietenheim-Regglisweiler, Tagungshaus Kloster Brandenburg, Am Schlossberg 3
Referent/in: Vortrag: Prof. Dr. Elmar Salmann
Moderation: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Der Benediktinerpater Elmar Salmann entfaltet in seinen Schriften das Beten im Verhältnis zum Denken, die Andacht in ihrem Bezug zum Handeln sowie als Sprechen im Raum des dreifaltigen Gottes – ein Motiv, das auch im Dekanatsprogramm leitend ist. Elmar Salmann schreibt: „Ein solcher Gott erhört das Gebet. Weil er ihm schon immer entspricht und Raum gewährt. Und der Vorgang des Betens spiegelt den dreifaltigen Gott, antwortet ihm, gibt ihm Raum und weiß sich darin von ihm getragen, eingehüllt, geborgen, ich ihn hinein ausgesetzt.“ In der Mystik erscheine Gott nicht als Objekt des Glaubens, sondern vielmehr als Möglichkeit, Urgrund, anonyme Präsenz, die dann auf einmal Prägnanz gewinnt: „Mystik ist, sich spontan mit den anderen Menschen und, in der Religion, als mit Gott verbunden verstehen und erfahren können.“
Ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen (Spende erbeten), 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen (10 Euro). Anmeldung zu Kaffee und/oder Abendessen bis 26.3. bei der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1289&P_No=1#anker1289

04.04.2020 | Ort: Ulm, Museum Ulm, Marktplatz 9
Judas – Verräter oder Held?

Judas – Verräter oder Held?

Führung im Museum Ulm

Termin: Samstag, 4. April 2020, 14.30 - 16 Uhr
Ort: Ulm, Museum Ulm, Marktplatz 9
Referent/in: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm
Kosten: 8 € (Eintritt und Führung)
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Anmeldung: keb Ulm

Judas Iskariot ist eine zentrale Figur der Passion Jesu. Ohne ihn keine Kreuzigung. War er ein Held, der die christliche Erlösung erst möglich machte? Oder einer der schlimmsten Verräter überhaupt? Das schillernde Bild des Judas wird mit Hilfe von Darstellungen im Museum lebendig. Dabei werden auch die Auswirkungen der Judasfigur auf das Verhältnis von Juden und Christen betrachtet. Eine Einstimmung auf die Karwoche.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1278&P_No=1#anker1278

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08.04.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Lässt Gott Leid zu? Lässt er Jesus leiden?

Lässt Gott Leid zu? Lässt er Jesus leiden?

Plädoyer für die Begrenzung der ausufernden Theodizeefrage

Termin: Mittwoch, 8. April 2020, 19 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Ohne Anmeldung

Wie kann es sein, dass eine Religion, die den Gekreuzigten, den leidenden Gottesknecht, verehrt, ständig fragt, warum Gott das Leiden zulässt? Meister Eckhart sagt schlicht: „Ist mein Leid in Gott und leidet Gott mit, wie kann mir Leid leid sein, wenn Leiden sein Leid verliert und mein Leiden in Gott ist und Gott selbst ist.“ Selbst Karl Jaspers, der über die Menschwerdung Gottes sagt: „All das glaube ich nicht“, legt als Kern des Christlichen frei: „Der geglaubte Gottmensch war auf Erden wirklich im Scheitern. Das Scheitern des Menschen am Kreuze ist die Gestalt seiner Offenbarung“ – und nicht Schönheit und Glanz. Der slowenische Denker Slavoj Zizek entfaltet „das Reale des Christentums“ im gleichnamigen Buch ähnlich: „Wir sind nur dann eins mit Gott, wenn dieser nicht mehr eins ist mit sich selbst, sondern sich selbst aufgibt, den radikalen Abstand ‚verinnerlicht’, der uns von Ihm trennt. Unsere radikale Erfahrung der Trennung von Gott ist genau jenes Merkmal, das uns auch mit Ihm vereint. Es ist anmaßend zu glauben, ich könnte mich mit der göttlichen Glückseligkeit identifizieren – nur dann, wenn ich den unendlichen Schmerz der Trennung von Gott erlebe, teile ich eine Erfahrung mit Gott selbst (Christus am Kreuz).“

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1291&P_No=1#anker1291

24.04.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Maria 1.0

Maria 1.0

Gründungsfrauen des Christentums

Termin: Freitags, 24. April und 15. Mai 2020, jeweils 16.30 - 18 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Frauen haben das Christentum entscheidend geprägt. Eine Reihe von Veranstaltungen geht der Rolle von Frauen in Bibel und Kirchengeschichte nach. Ausgehend von theologischen Informationen wird die Frage zur Diskussion gestellt, was sich daraus für die Bedeutung von Frauen in Religion und Kirche heute ergibt.

Maria 1.0 – die biblische Maria aus Nazareth
Freitag, 24. April 2020, 16.30 - 18 Uhr

Ohne Maria kein Christentum. Wer war diese Gründungsmutter der späteren Weltreligion? Ein Überblick über das, was wir von ihr wissen und was später aus ihr gemacht wurde: von der Prophetin Mirjam über die Mutter Jesu zur Himmelskönigin und Immaculata. Mit einem Seitenblick auf Maryam im Koran.

Maria 1.1 – Maria Magdalena – Apostelin der Apostel
Freitag, 15. Mai 2020, 16.30 - 18 Uhr

Wahrscheinlich wäre ohne Maria von Magdala die Sache Jesu im Sande verlaufen. Magdalena ist die Kronzeugin der Auferstehung und trägt den Titel „Apostelin der Apostel“. Wie und warum wurde aber schon bald aus ihr eine Sünderin und Büßerin gemacht?

Die Termine können auch einzeln besucht werden.

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1309&P_No=1#anker1309

27.04.2020 | Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?

Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?

Religiöse Bildungsarbeit in der vh ulm

Termin: Montag, 27. April 2020, 20 Uhr
Ort: Ulm, vh EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, Club Orange
Referent/in: Dekan Ulrich Kloos, Ulm
Kosten: 6 €
Veranstalter: vh ulm mit der Katholischen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm

Das himmlische Jerusalem - Garten oder Stadt?
Montag, 27. April 2020, 20 Uhr
Der katholische Dekan Ulrich Kloos aus Ulm hat in seinem Leben schon manches erlebt, wie den Gottesdienst mit Hunderten von weinenden Menschen vor zehn Jahren nach dem Amoklauf von Winnenden, der sich für ihn wie eine Vertreibung aus dem Paradies anfühlte. Das Paradies ist im alttestamentarischen Verständnis und im Mittelalter oft ein Garten gewesen. Aber es gibt auch die Vorstellung einer Stadt, die für den göttlichen Himmel steht. Wie passen diese unterschiedlichen Vorstellungen zusammen? Sind sie miteinander vereinbar oder lösen sie sich ab? Welches Bild haben wir heute in Zeiten von weltweiter Landflucht und urbanem Leben vom Himmel? Erscheint uns die Natur als göttlicher, friedlicher Ort, als Garten mit Pflanzen und Tieren - oder suchen wir das Heil im Getriebe der Großstadt? Dekan Kloos spannt den Bogen und freut sich auf das Gespräch.
Dekan Ulrich Kloos, Ulm

weiterer Termin:

Von Himmelsschaukeln und Erdenbürgern
Wie sich Kirche und Tourismus in der Großstadt begegnen
Montag, 25. Mai 2020, 20 Uhr
Stephan Kreutz ist seit sechs Jahren Pastor in Bremen, in der Stadtkirche »Unser Lieben Frauen« mitten im Herzen der Stadt neben den berühmten Stadtmusikanten. Hier gilt es, die Pforten der Kirche auch für kirchenferne Menschen und skeptische Christen zu öffnen. Wie das geht? Mutig, ein bisschen verrückt und mit künstlerischen Ansätzen, die die wunderbare »Location« ins rechte Licht rücken. Aber was hat ein Pendel im Chorraum der Kirche, das in Sand schreibt, mit Citypastoral zu tun? Oder warum hing im Reformationsjahr an 14 Meter langen Seilen eine Schaukel, auf der Christen und Nichtchristen mitten in der Kirche wie Kinder auf einem Spielplatz für einen Augenblick schwerelos wurden? Darf man das? Ist das spirituell? Stephan Kreutz zeigt Bilder und möchte in eine Diskussion darüber kommen, wie wir im Norden und Süden Deutschlands unsere Kirchen öffnen können.
Pastor Stephan Kreutz, Bremen

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1344&P_No=1#anker1344

28.04.2020 | Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Ignatianische Impulse

Ignatianische Impulse

Die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola und anderer Exerzitien aus zwei Jahrtausenden

Termin: Dienstag, 28. April 2020, 19.30 Uhr
Ort: Ulm, Nikolauskapelle, Neue Str. 102
Referent/in: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Letzter Dienstag des Monats, 19.30 - 21 Uhr
Ohne Anmeldung

Die Spiritualität des Ignatius von Loyola (1491-1556), des Gründers der Jesuiten, hat ihre durch die Jahrhunderte große Popularität durch Papst Franziskus als erstem Jesuiten auf dem Stuhl Petri noch einmal steigern können. Im Jubiläum zur 10. Saison der „Ignatianischen Impulse“ werden im Geiste des Ignatius verschiedene „geistliche Übungsbücher“ vorgestellt. Ignatius steht selbst in einer langen Tradition der Seelenleitung. Und auch nach ihm wurden prägende „Exerzitien“ verfasst.

Dienstag, 28. April 2020, 19.30 Uhr
Den Sinn der Gleichgültigkeit verstehen: Senecas Dialog „Vom Glückseligen Leben“

Seneca (4 v. Chr.- 65 n. Chr.) nennt zu Beginn seiner Schrift drei Schritte: sich erstens das Ziel vor Augen zu stellen, zweitens nach Wegen dorthin Ausschau zu halten und drittens auf dem Weg den täglichen Fortschritt zum Ziel zu betrachten. Nicht nur dies ähnelt dem Denken des Ignatius, sondern auch die „Indifferenz“, d.h. dass ein zielgerichteter Mensch nicht an Äußerlichkeiten und vermeintlichen Gütern oder vermeintlichen Übeln hängen bleibt, sind beide wesensverwandt.

Dienstag, 26. Mai 2020, 19.30 Uhr
Den Glauben innerlich verspüren: Augustinus’ Schrift „Über die Dreifaltigkeit“

Das aus 15 Büchern bestehende Werk des Augustinus (354-430) gilt als Klassiker und Meisterwerk der Trinitätslehre. Es empfiehlt sich aber – trotz seines theologisch tiefen und unausschöpflichen Gehalts – auch als geistliches Übungsbuch. Es weist den Weg zu Gott als Abkehr vom Außen ins Innen. Die Seele des Menschen ist Stätte vielfacher Dreierstrukturen, die Augustinus als Abbild des Dreifaltigen deutet und dabei eine feine und tiefsinnige Psychologie entwickelt: Geist, Kenntnis, Liebe; Erinnerung, Einsicht, Wille; Leben, Geist, Wesen; Liebender, Geliebter, Liebe.

Dienstag, 30. Juni 2020, 19.30 Uhr
Jesus als Gefährten erwählen: Thomas von Kempens Betrachtung „Nachfolge Christi“

Thomas von Kempen (1379-1471) verfasste ein Buch, das nach der Bibel als meist gedrucktes christliches Erbauungsbuch gilt. Es ist das berühmteste Zeugnis der devotio moderna, einer Ende des 14. Jahrhunderts in den Niederlanden entstandenen Frömmigkeitsbewegung, deren Anhänger ohne Bindung an Gelübde und Regeln mitten in der Welt unter Beachtung der Armut gemeinsam lebten. Nicht zufällig war die „Nachfolge Christi“ eines der Lieblingsbücher des Ignatius. Das Erbe der Bewegung lebt wesentlich in den geistlichen Übungen des Ignatius fort.

Dienstag, 28. Juli 2020, 19.30 Uhr
Taugliche Haltungen einüben: Friedrich von Spees „Güldenes Tugendbuch“

Der Jesuit Spee (1591-1635) ist vor allem durch seine kritischen Einwendungen gegen Folter und Hexenwahn sowie seine Kirchenlieder bekannt, zu denen etwa „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Zu Betlehem geboren“ gehören. In seinem Tugend-Buch mit täglichen Übungen zu Glaube, Hoffnung und Liebe findet sich auch ein „Schönes Register verschiedener guter Werke“. Mit einem Stift markiert man zunächst blind einen Punkt auf einer Zahlentafel und schaut in einem Register nach, welches Werk einem unter dieser Nummer zufällt, etwa: „Habe ich wohl je einen armen Kranken um Gottes willen besucht?“

Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr
Sich von Gott helfen lassen: Martin Heideggers Philosophische Betrachtungen „Vom Ereignis“

Martin Heidegger (1889-1976), Sohn eines Mesners aus Meßkirch und kurze Zeit sogar im Noviziat der Jesuiten, hat sich im Laufe seines Denkweges vom christlichen Glauben abgewendet und sich ganz dem Seinsdenken hingegeben. Trotzdem kann man manche seiner Bücher als geistliche Übungen lesen, zuvörderst die „Beiträge zur Philosophie“.

Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Den Alltag mit Hingabe gestalten: Papst Franziskus’ apostolisches Schreiben „Über den Ruf zur Heiligkeit“

Papst Franziskus (*1936) schreibt: „Es gefällt mir, die Heiligkeit im geduldigen Volk Gottes zu sehen: in den Eltern, die ihre Kinder mit so viel Liebe erziehen, in den Männern und Frauen, die arbeiten, um das tägliche Brot nach Hause zu bringen, in den Kranken, in den älteren Ordensfrauen, die weiter lächeln.“ Dies nennt es die „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“. Er nennt ein Beispiel: Eine Frau trifft eine Nachbarin, die herumkritisiert. Die Frau aber sagt sich innerlich: „Nein, ich werde über niemanden schlecht reden."

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04.05.2020 | Ort: Ulm, Goldochsen-Brauerei, Veitsbrunnenweg 3-8
Bierkonvent zu Ehren des heiligen Florian in der Goldochsen-Brauerei

Bierkonvent zu Ehren des heiligen Florian in der Goldochsen-Brauerei

„Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft“

Termin: Montag, 4. Mai 2020, 17 Uhr
Ort: Ulm, Goldochsen-Brauerei, Veitsbrunnenweg 3-8
Referent/in: Führung: Mitarbeiter der Goldochsen-Brauerei
Vortrag: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent
Kosten: 19,50 € inkl. Führung, Zwickelprobe im Lagerkeller, Abendessen, 2 Getränke (auch antialkoholisch), Vortrag
Veranstalter: Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm

Anmeldung bis 20.04. bei: Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, dekanat.eu@drs.de

Das älteste literarische Zeugnis über das Bier findet sich im Gilgamesch-Epos, das um 2000 v. Chr. verfasst wurde. Enkidu, der Gefährte des sagenhaften Gilgamesch, lebte als Wilder in der Steppe und fraß mit den Gazellen Gras. Erst als ihm Brot gereicht wird und er sieben Krüge Bier trinkt, kommt Kultur in sein Leben: „Da entspannte sich sein Inneres, und er ward heiter. Sein Herz frohlockte und sein Antlitz strahlte. Er wusch sich den zottigen Leib mit Wasser und salbte sich mit Öl – und wurde zum Menschen.“ Der Volksmund sagt lapidarer: „Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“ Nach einer Führung durch die Goldochsen-Brauerei in Ulm mit Abendessen wird die 13000jährige Religions- und Kulturgeschichte des Bieres entfaltet und die Bedeutung der Brauerpatrone im Kirchenjahr von Florian (Gedenktag 4. Mai) und Laurentius über Vitus und Magnus bis zu Georg und Michael vorgestellt

Link zum Kurs: keb-ulm.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=1&ICWO_course_id=1293&P_No=1#anker1293

15.05.2020 | Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Maria 1.1

Maria 1.1

Maria Magdalena – Apostelin der Apostel

Termin: Freitag, 15. Mai 2020, jeweils 16.30 - 18 Uhr
Ort: Ulm, Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof, Olgastr. 137
Kosten: Kostenfrei
Veranstalter: keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau

Gründungsfrauen des Christentums
Frauen haben das Christentum entscheidend geprägt. Eine Reihe von Veranstaltungen geht der Rolle von Frauen in Bibel und Kirchengeschichte nach. Ausgehend von theologischen Informationen wird die Frage zur Diskussion gestellt, was sich daraus für die Bedeutung von Frauen in Religion und Kirche heute ergibt.

Maria 1.1 – Maria Magdalena – Apostelin der Apostel
Freitag, 15. Mai 2020, 16.30 - 18 Uhr

Wahrscheinlich wäre ohne Maria von Magdala die Sache Jesu im Sande verlaufen. Magdalena ist die Kronzeugin der Auferstehung und trägt den Titel „Apostelin der Apostel“. Wie und warum wurde aber schon bald aus ihr eine Sünderin und Büßerin gemacht?

zuvor: Maria 1.0 – die biblische Maria aus Nazareth, Freitag, 24. April 2020, 16.30 - 18 Uhr

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